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Dritte Schweriner Schlossgartennacht : Heiße Rhythmen im Schlossgarten

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Temperamentvolle Tänzerinnen in prächtigen Federkostümen und Trommler katapultierten am Sonnabend zum Auftakt die Schlossgarten-Besucher mit Trommeln und feurigen Tänzen mitten in den Brasilianischen Straßenkarneval.

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erstellt am 05.Aug.2013 | 10:39 Uhr

Schlossgartennacht, die Dritte: Die musikalische Reise durch Nord- und Mittelamerika begann bei tropischen Temperaturen am Reiterdenkmal. Temperamentvolle Tänzerinnen in prächtigen Federkostümen vom „Tangara Brasil Dance“ und Trommler der „Banda Furiosa“ katapultierten am Sonnabend zum Auftakt die Schlossgarten-Besucher mit Trommeln und feurigen Tänzen mitten in den Brasilianischen Straßenkarneval.

Auf der Schwimmenden Wiese bewegte sich alles im Rhythmus des Blues. Musiker des „Rockin’ Blues Clues Duo“ versprühten pure Lebensfreude und ließen niemanden kalt. Manfred, Kersten, Manja und Bernd tanzten im Regencape zu Songs von Freddie King. Die Jungs von der Cafébar folgten dem Rhythmus und schwangen ihre Blues Brother-Hüte im Takt. Mutter und Töchter in Teenager-Alter aus Sukow waren begeistert.

Im Grünhausgarten lockte der Gospelchor zahlreiche Besucher an. Wieder ging es nach Lateinamerika. Nach kubanischer Musik von „Sonido Tres“, versprühte die Gruppe „Mariachi Sol Latino“ mexikanisches Lebensgefühl mit den traditionellen Mariachis. Das gleiche Bild, eine sich im Rhythmus bewegende Menschenmenge, bot sich auch vor dem Hintereingang des, inzwischen in wechselnden Farben angeleuchteten Schlosses. Die Gruppe „Jahwe“ sang von Babylon. Die wieder gestiegene Temperatur und Reggae-Klänge ließen die Zuschauer eine laue karibische Nacht genießen. Höchste Dramatik und herausfordernde, elegante Tanzschritte zeigten der bekannte Tangotänzer Fernando Zapata und seine Tanzpartnerin an der Orangerie. Brasilianische Trommeln schalten herüber und luden zur imposanten Lasershow an den Kaskaden ein.

Die Schlossgartennacht-Besucher wandelten zwischen zehn Spielorten im gesamten Schlossgarten, und genossen in entspannter Atmosphäre die vielfältige Kultur des amerikanischen Kontinents. Trotz des gepfefferten Eintrittspreises ist die Schlossgartennacht eine empfehlenswerte Veranstaltung. „Wunderbar!“, sagte Christine Schwanbeck. Sie war zum ersten Mal dabei. Begeistert war auch Eleonore Müller aus Neustrelitz. Sie befand allerdings, dass in diesem Jahr die Anordnung der Spielorte der lauten und leisen Musik nicht optimal war. Fazit: Ein ganz, ganz heißer Sommertag im Schlossgarten voller musikalischer Leckerbissen aus ganz Amerika.


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