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Hortneubau in Schwerin : Heinehort entsteht auf 35 Tonnen Stahl

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Seit gestern wird in der Werderstaße die Fundamentplatte gegossen

von
erstellt am 18.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Die Bauarbeiten für den Heinehort in der Werderstraße sind ins Stocken geraten. „Wir brauchen frostfreies Wetter“, sagt Werkleiter Ulrich Bartsch vom Zentralen Gebäudemanagement. „Auf den Fertigstellungstermin hat das aber keinen Einfluss. Verzögerungen können immer noch gut aufgeholt werden.“ Das bestätigt auch der Bauleiter vor Ort.

Für die Fundamente sind bereits im vergangenen Jahr 69 Bohrpfähle bis zu 18 Meter tief in den schwierigen Baugrund getrieben worden. Darauf ist die Armierung für die Bodenplatte gesetzt worden. Rund 35 Tonnen Stahl wurden dafür verarbeitet.

Der erste Beton konnte allerdings erst gestern mit einigen Tagen Verzögerung kommen, weil die Temperaturen erst jetzt im Plus-Bereich liegen. „Wir brauchen mehr als fünf Grad“, sagt Ulrich Bartsch. Er geht davon aus, dass das auch in den nächsten Tagen der Fall sein wird. Bei Frost hätte die Grundfläche des zukünftigen Hortes komplett eingehaust und diese Abdeckung mit Heißluft beheizt werden müssen. „Das wäre zu teuer“, erklärt Bartsch.

Obwohl mit den Arbeiten für den Heinehort etwas später angefangen wurde als geplant und zwischendurch das Wetter für Unterbrechungen sorgte, will der ZGM-Chef nicht von Verzögerungen sprechen. „Bei besserem Bauwetter können wir alles wieder aufholen.“ Das bestätigt auch der Bauleiter. Er rechnet damit, das der Rohbau im Juli steht. Bezogen werden soll der Hort im Laufe des kommenden Schuljahres. Knapp 200 Jungen und Mädchen können in der neuen Einrichtung betreut werden.

Um den Heinehort hatte es eine lange Diskussion gegeben. Zunächst ging es um einen Containerneubau oder die Sanierung zweier Häuser an der Werderstraße. Nachdem eine Entscheidung zugunsten der Sanierung gefallen war stellte sich heraus, dass die beiden Gebäude abgerissen werden mussten, um einem Neubau Platz zu machen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp vier Millionen Euro.

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