zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

18. November 2017 | 22:39 Uhr

Neue Märkte : Heimwerker- und Hausfrauen-Glück

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bauhaus, Real und Edeka öffnen neue Märkte in Schwerin und überzeugen ihre Kunden.

von
erstellt am 15.Mai.2014 | 23:24 Uhr

Insgesamt 120 000 verschiedene Produkte hat das neue Bauhaus-Fachmarktzentrum im ehemaligen Max-Bahr-Markt im Angebot: Bauelemente und Baustoffe, Eisenwaren, Werkzeuge und Maschinen, Elektro-Artikel und Leuchten, Bodenbeläge aller Art, Sanitärartikel, alles für Bad und Küche sowie ein Nautic-Bereich. Hinzu kommt der Gartenfachmarkt. Alle Waren sind übersichtlich angeordnet, mit Wegweisern sind 112 Gänge ausgeschildert. Angeboten wird als Service jetzt auch Schlüsseldienst, Maschinenverleih, Anlieferung, Montageleistungen und Finanzkauf. „Unser besonderes Markenzeichen aber ist die kompetente Beratung“, sagt Marcus Wegener, Geschäftsführer Nordost der Bauhaus-Kette. Deshalb seien allen Mitarbeitern des früheren Bahr-Baumarktes Verträge angeboten worden. Ein Dutzend neuer Kollegen verstärke zudem das Team.

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow sagte, dass das neue Fachmarktzentrum strategische Bedeutung für die Stadt und die Region habe. „Wir brauchen dieses Angebot hier“, betonte sie. Mit dem Nautik-Bereich werde zudem die touristische Infrastruktur gestärkt. Ausdrücklich dankte sie dem Unternehmen für die Übernahme der Mitarbeiter.Marktleiter Michael Peters strahlte. „Alles ist vorbereitet, die Kollegen sind motiviert, wie freuen uns auf die Eröffnung“, sagte er.
Bauhaus öffnet heute ausnahmsweise um 7 Uhr seine Türen. Die normalen Öffnungszeiten sind Montag bis Sonnabend von 8 bis 20 Uhr.

Real-Markt Krebsförden schafft mehr Platz für das Einkaufserlebnis

Eine halbe Million Euro Investitionen und zwei Monate Umbau im laufenden Betrieb sind im Real-SB-Warenhaus im Sieben Seen Center erfolgreich absolviert. Die Kunden erwartet jetzt ein aufgeräumter, wesentlich größer wirkender Markt. 300 Real-Häuser gibt es deutschlandweit, das Schweriner Warenhaus gehört zu den 30 umsatzstärksten, die in den vergangenen Monaten neu gestaltet wurden. „Das war für uns alle ein Großprojekt“, sagt Geschäftsleiter Robert Schönfeld. Doch seine 186 Mitarbeiter hätten das im Kundeninteresse bestens gemeistert.

Die Neuheiten: Im Eingangsbereich gibt es jetzt ein Technik-Center, wo Tablets, Handys  und Laptops ebenso wie Fernseher gleich probiert werden können. Real in Krebsförden setzt im Lebensmittelbereich konsequent auf regionale Produkte. Allein beim Fleischer stehen mehr als 180 regionale Spezialitäten zur Auswahl. Textilbereich und Drogerie sind neu gestaltet, eine neue Fahrradwelt bietet Vielfalt. Die Regalhöhen sind für bessere Erreichbarkeit verringert worden. Die wichtigste Neuerung ist aber der Platz in den Gängen. Die Sonderangebote sind von dort verschwunden und den jeweiligen Fachabteilungen zugeordnet. Obwohl sich die 8000 Quadratmeter Marktfläche nicht verändert haben und auch das Sortiment bei rund 54 000 Artikeln geblieben ist, wirkt Real jetzt größer. „Am Anfang mussten sich die Kunden natürlich erst einmal neu orientieren“, sagt Geschäftsleiter Schönfeld. „Aber wir bekommen ein deutlich positives Echo, auch von Rollstuhlfahrern.“

Lewenberger lieben ihren neuen Edeka

Der Parkplatz war fast voll. Am gestrigen Eröffnungstag hat der neue Edeka-Markt in der Wismarschen Straße die Lewenberger überzeugt. „Der ist ja riesig“, sagte eine ältere Schwerinerin. „Breite Gänge und so gut sortiert“, fügte eine weitere hinzu. „Wir haben unser Segment in einigen Bereichen fast um das Dreifache erweitert“, sagt Inhaber Mario Ernst. Die Verkaufsfläche sei von 800 auf 1300 Quadratmeter gewachsen, auf denen wird jetzt das so genannte Vollsortiment angeboten. Der ehemalige Standort schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite hatte außerdem nur 30 Parkplätze. „Jetzt haben wir etwa 100“, so der Inhaber weiter. Ursprünglich war die Neueröffnung des Edeka-Marktes für Anfang April geplant. Die Arbeiten hatten sich aber verzögert. Der Supermarkt war vor allem wegen der Nähe zum Hospiz und der schwierigen Zufahrt von der Wismarschen Straße stadtauswärts umstritten und beschäftigte die Stadt mehr als fünf Jahre. Die stressige Zeit ist für  Mario Ernst erst einmal vorbei. Die Lewenberger lieben ihren neuen Markt, nur auf dem Parkplatz verirren sich viele Autofahrer noch. Dort wäre ein Schild „Ausfahrt“ hilfreich.

 

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen