Brüsewitz : Heimspiel mit Verlängerung

Ein Autogramm bitte: Joachim Streich mit Fred Nagel, die gemeinsam in der Lehre waren, sowie Fan Hans-Peter Niederstraßer (v.l.)
Ein Autogramm bitte: Joachim Streich mit Fred Nagel, die gemeinsam in der Lehre waren, sowie Fan Hans-Peter Niederstraßer (v.l.)

Anderer Fußball-Abend in der Brüsewitzer Bibliothek: Joachim Streich stellte sein Buch „Der Torjäger“ vor.

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12. März 2018, 16:00 Uhr

Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten – und manchmal geht es in die Verlängerung. DDR-Rekord-Nationalspieler und -Torschütze Joachim Streich hängte beim Gesprächsabend in der Brüsewitzer Bibliothek freiwillig 30 Minuten ran. Denn das Doppelpass-Spiel mit Moderator Ralf Herbst machte dem 66-Jährigen sichtlich und hörbar Spaß. In echter Stürmermanier nahm Streich die präzisen Vorlagen des SVZ-Sportredakteurs auf und verriet so Anekdoten aus seinem Fußballer-Leben, die die etwa 50 Fans auf den voll besetzten Zuschauerrängen der kleinen Dorfbibliothek mitfiebern ließen. Und selbst nach dem Abpfiff ging es weiter. Jeder Gast holte sich ein Autogramm, das in das gerade erschienene Buch „Der Torjäger“ kam. In dem Werk gibt Streich mit Hilfe von Mirco Robus Einblicke in seine beispiellose Fußball-Karriere.

Mehr noch: Einige ehemalige Mit- und Gegenspieler aus Kinder- und Jugendzeiten waren nach Brüsewitz gekommen. Sie präsentierten dem Wismarer Jungen Joachim Streich und späteren Oberliga-Stürmer bei Hansa Rostock und Magdeburg Fotos, die sie gemeinsam auf und neben dem Platz zeigen.

Ganz im Hintergrund hielt sich die Managerin: Bärbel Wagnitz hatte dieses Heimspiel für Joachim Streich angesetzt. Die ehrenamtliche Bibliothekarin hatte nach einer Buchpräsentation in Wismar so lange beim Verlag Neues Leben nachgestochert, bis der Torjäger mit dem gleichnamigen Buch, ISBN 978-3-355-01863-0, nun persönlich in Brüsewitz auflief.

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