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Feuerwehr-Großeisatz : Havarie an Biogasanlage Langen Brütz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Großeinsatz für Feuerwehren der Region: Kameraden mussten nicht löschen, sondern kühlen

von
erstellt am 07.Sep.2016 | 16:30 Uhr

Das war mehr als eine Schrecksekunde heute Mittag in Langen Brütz und Umgebung: Gegen 12.30 Uhr wurde ein Brand an der Biogasanlage des Landwirtschaftsbetriebes gemeldet. 30 Kameraden aus sechs freiwilligen Feuerwehren der Region rückten aus, auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort. Doch bei diesem Großeinsatz mussten die Blauröcke nicht löschen, sondern kühlen. „Denn zum Glück war es nicht der gemeldete Brand, sondern eine Havarie, bei der ein Behälter implodiert war“, sagt Tim Kuhlmann von der Crivitzer Amtswehrführung auf SVZ-Nachfrage. Zudem beschränkte sich die Havarie auf das Innenleben der Biogasanlage: Es traten keine Schadstoffe aus. So konnten sich die Feuerwehrleute auf das Kühlen beschränken, während die zeitgleich herbeigerufenen Spezialisten den Normalbetrieb wieder in Gang setzten. Nach gut zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehrleute, den der Leezener Kamerad Manfred Jedzik leitete, zu Ende.

Für Kripobeamte und Spezialisten ging die Arbeit indes weiter. Denn was die Havarie ausgelöst hatte, stand am Nachmittag noch nicht fest.

Für die Feuerwehrleute habe der Großeinsatz aber auch gezeigt, dass die Einsatzpläne für eventuelle Vorkommnisse an Biogasanlagen, die zusammen mit den Betreibern erstellt wurden, funktionieren, betont Tim Kuhlmann.

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