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Zeitung für die Landeshauptstadt

15. Dezember 2017 | 09:29 Uhr

Festwoche : Haus der Begegnung feiert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Verein blickt auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit zurück / Vor dem Festempfang am Freitag gibt es viele Angebote

von
erstellt am 08.Mai.2016 | 09:00 Uhr

Das Haus der Begegnung ist in Schwerin nahezu jedem ein Begriff. Der engagierte Verein um seinen rührigen Vorsitzenden Armin Blumtritt hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht nur seinem Namen alle Ehre gemacht und das Gebäude in der Perleberger Straße tatsächlich zu einem Treff der Schweriner gemacht. Er vereint unter seinem Dach Angebote, die vom Kinderschutz bis zur Arbeitslosenhilfe reichen. Und der Verein war und ist Vorreiter in Sachen Barrierefreiheit in Schwerin.

Das Team um Armin Blumtritt sorgte für die erste Bundesgartenschau, die auch Menschen mit Handicap erleben konnten. Das Schloss, das Theater – viele öffentliche Gebäude sind dank des Hauses der Begegnung barrierefrei. „Die zahlreichen Menschen, die sich im Haus der Begegnung freiwillig für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen, leisten einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Das Haus der Begegnung ist eine Keimzelle demokratischen Zusammenwirkens in unserer Stadt“, lobt Jochen Rößler, früherer Sozialdezernent und heutiger Vorsitzender des Sozialverbandes VdK. Und Bürgerbeauftragter Matthias Crone nennt den Verein einen „verlässlichen, wichtigen Partner im Netzwerk für Menschen mit Behinderungen“.

Am Anfang war die Idee: Entstehen sollte ein Haus nicht nur für Menschen mit Behinderungen, für Jugendliche oder Senioren, sondern ein Haus für alle – ein wirkliches „Haus der Begegnung“. 21 Vereine und Verbände waren es schließlich, die auf einer Informationsveranstaltung am 24. Oktober 1995 Interesse daran zeigten, künftig gemeinsam unter einem Dach zusammenzuwirken. Aus der Initiativgruppe „Haus der Begegnung“ ging am 17. Januar 1996 der Verein hervor. Ein Jahr später begann die Sanierung des Gebäudes in der Perleberger Straße. Am 20. Mai 1998 erfolgte die offizielle Übergabe des Hauses in der Perleberger Straße 22 an den Verein „Haus der Begegnung“. Rund 1,6 Millionen Mark hatten die Bauarbeiten insgesamt gekostet. Aufgebracht worden waren die finanziellen Mittel gemeinschaftlich vom Land, von der Stadt und durch Eigenleistungen der im Haus ansässigen Vereine und Verbände.

Im Jahr 2000 weihte der Verein mit dem Verkehrsgarten ein weiteres wichtiges Angebot ein. 15 Vereine waren es, die im Jahr 2003 unter dem Dach des Hauses der Begegnung gemeinsam wirkten. Neu geschaffen wurde im Jahr 2004 die „Familien- und Seniorenbegegnungsstätte“, deren Kern der bereits seit acht Jahren bestehende „Kreativtreff“ bildete. 2005 arbeiteten 18 Vereine im Haus.

Seit 2011 bezieht der Verein seinen Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach. 2012 wurde das Foyer neu gestaltet, durch das inzwischen jährlich rund 18 000 Besucher gehen.

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