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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. November 2017 | 23:36 Uhr

Schwerin isst am Wasser : Handwerk am Herd

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schwerin isst am Wasser – heute: Die „Gourmetfabrik“ setzt auf Saisonalität

svz.de von
erstellt am 12.Apr.2017 | 23:39 Uhr

Traditionsreiche Gasthäuser gibt es in Schwerin nicht nur in der Stadt. An den Seen versprühen viele Restaurants maritimes Flair und Ruhe. Doch was genau macht die Speiselokale am Wasser so besonders? Davon erzählen in der SVZ-Serie „Schwerin isst am Wasser“ die Gastronomen selbst. Heute berichtet Daniel Bockholt von der „Gourmetfabrik“ am Stadthafen.

„Natürlich wollen unsere Gäste gerne am Wasser sitzen“, erzählt der Restaurant-Inhaber. „Ich sage dann immer, dass sie sich nicht auf den Blick konzentrieren sollen, sondern auf den Teller“, ergänzt er mit einem Lachen. Auch wenn sich der Blick von der Terrasse der „Gourmetfabrik“ auf den Beutel mit den vielen Segelbooten im Sommer lohnt, der Blick auf den Teller tut es ebenfalls.

Alle drei Wochen ändert Daniel Bockholt die Karte, denn Saisonalität hat für den gelernten Koch oberste Priorität. „Und wir stellen alles selber her – auch das Brot und die Saucen für unsere Burger.“ Die kleine, frische Karte enthält nur Produkte, die die Gäste kennen. „Damit wollen wir Akzente setzen“, so der Schweriner. Neben Kabeljau mit Rhabarber und Spinat-Kartoffel-Muffins steht auch „Dem Heiko sein Fleisch“ auf der Karte. Das Steak mit Pommes und Pilzen ist seit drei Jahren ein Klassiker.

Angefangen hat Daniel Bockholt, der das Restaurant mit seiner Frau Ina Seidel betreibt, mit einer Kochschule. Daher auch der Name „Gourmetfabrik“. „Wir Köche sind Handwerker und unsere Gäste stellen in den Kursen besondere Leckereien her“, erklärt der 35-Jährige. 2014 wurde die Kochschule dann um das Restaurant mit 50 Plätzen und Catering ergänzt.

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