Schwerin : Hallenbadbau in trockenen Tüchern

<fettakgl><strong>So  soll die neue Schwimmhalle</strong> auf dem Großen Dreesch aussehen.</fettakgl> Der Abriss des alten Bades ist für das erste Quartal 2013 geplant. <foto>zvs</foto>
So soll die neue Schwimmhalle auf dem Großen Dreesch aussehen. Der Abriss des alten Bades ist für das erste Quartal 2013 geplant. zvs

Die Tage der alten Schwimmhalle auf dem Großen Dreesch sind gezählt. Zum Jahresende soll sie geschlossen und im ersten Quartal 2013 abgerissen werden. Die Vorbereitungen für den Neubau laufen auf Hochtouren.

svz.de von
19. März 2013, 03:28 Uhr

Grosser Dreesch | Die Tage der alten Schwimmhalle auf dem Großen Dreesch sind gezählt. Zum Jahresende soll sie geschlossen und im ersten Quartal 2013 abgerissen werden. Die Vorbereitungen für den Neubau laufen auf Hochtouren, in diesen Tagen wird der Bauantrag gestellt. Jetzt präsentierten Sportdezernent Dieter Niesen, das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) und das Planungsbüro Bauconzept im Jugendtreff Bus Stop den aktuellen Planungsstand des neuen Sportbades.

"Nach den Vorgaben der Landeshauptstadt haben wir ein funktionales Bad entwickelt", erklärt Bert Hoffmann, Geschäftsführer der Bauconzept Planungsgesellschaft GmbH. "In der neuen Schwimmhalle stehen zukünftig zwei Becken mit sechs und vier 25-Meter-Bahnen für Schwimmfreunde, Vereine und Schulen zur Verfügung." Das Becken für das so genannte Bevölkerungsschwimmen erhält einen Varioboden, so dass beispielsweise spezielle Aquakurse angeboten werden können. Die kleinsten Wasserratten können sich in einem 25 Quadratmeter großen Planschbereich tummeln. Es ist vorgesehen, dass das Sechs-Bahnen-Becken primär für das Vereins- und Schulschwimmen zu Verfügung steht. Gestalterisch haben die Planer die Farben der Ostsee aufgenommen: blaues Wasser, Sandfarben und frisches Grün. Diese Farben sollen sich durch die gesamte Schwimmhalle ziehen, für ein angenehmes Ambiente sorgen und Orientierung geben.

Schon vom Eingangsbereich aus können die Schwimmer durch eine große Glaswand beobachtet werden. Die neue Schwimmhalle wird behindertengerecht ausgebaut. Dieter Niesen: "Neben einem guten Interessenausgleich für die Nutzergruppen legen wir großen Wert darauf, dass energetische Maßnahmen die Betriebskosten bezahlbar halten. Geplant sind neben einer Photovoltaikanlage auch Luft-Wärme-Pumpen, die den Energiebedarf der Halle entscheidend verringern sollen. Schon durch die Entscheidung der Stadtvertretung, zwei marode Schwimmhallen durch ein neues energetisch optimiertes Bad zu ersetzen, werden die Energiekosten entscheidend gedrückt. Für die energetische Optimierung sollen zirka 400 000 Euro eingesetzt werden."

Insgesamt investiert die Landeshauptstadt mehr als zehn Millionen Euro. Gefördert wird das Bad mit Mitteln der Städtebauförderung und aus energetischen Förderprogrammen. Beim Innenministerium des Landes wurde ein Antrag auf 2,5 Millionen Euro Sonderbedarfszuweisung gestellt.

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