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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. November 2017 | 06:53 Uhr

Stadtteil wächst : Hafen bekommt Drogeriemarkt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Hanse-Center in der Güstrower Straße soll um fast 1500 Quadratmeter erweitert werden

svz.de von
erstellt am 07.Mai.2014 | 23:37 Uhr

Der Nahversorger in der Güstrower Straße wird erweitert. Das Hanse-Center soll wieder einen Drogeriemarkt bekommen. Jetzt muss zunächst ein Bebauungsplan erarbeitet werden.

Das Baugebiet auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei wächst, im Hafen entstehen weitere Wohnungen. Immer mehr Kunden wohnen in der Nähe des Hanse-Centers. Etlichen haben bereits beim Lesertelefon der SVZ angerufen. Sie vermissen einen Drogeriemarkt. Denn mit der Erweiterung des Sky-Marktes vor einigen Jahren schloss Rossmann. Doch „Nachfragen aus der Bevölkerung legen nahe, dass ein Bedarf an Drogerieartikeln weiterhin besteht“, heißt es von der Stadtverwaltung. „Daher soll es der Drogeriekette Rossmann als Initiator der Planung ermöglicht werden, eine weitere Verkaufsstätte auf maximal 1000 Quadratmetern Grundfläche nördlich des Hanse-Centers zu erstellen.“ Zugleich soll das Hanse-Center um höchstens 400 Quadratmeter erweiterbar sein – für Dienstleistungs- und Gastronomieflächen. Mit der Erweiterung des Nahversorgers würden sich die Einkaufsmöglichkeiten für die Bewohner der Werdervorstadt deutlich verbessern. Wegen der immer wieder in der Stadt aufkommenden Diskussion über zu viel Einzelhandelsfläche stellt die Stadtverwaltung fest: „Schädliche Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche im Stadtgebiet ergeben sich nicht.“

Bereits Mitte 2012 hatte die Stadt die entsprechenden Flächen nördlich des Hanse-Centers für den Drogeriemarkt an Rossmann verkauft. Da hieß es noch, dass Ende 2013 die neue Einkaufsstätte fertig sein sollte. Doch das gesamte Verfahren zog sich hin. Zum einen dauerten Grundstücksverhandlungen für eine Zuwegung vom Parkplatz des Hanse-Centers zum neuen Markt ein halbes Jahr. Zum anderen wurde um zwei große Bäume gekämpft. Die wollte die Stadt als „vertikale Komponente“ unbedingt erhalten. Die Investoren hatte andere Vorstellungen. Noch einmal wurde vier Monate lang verhandelt. Jetzt sollen die Bäume stehen bleiben – wenn sie denn die Bauphase überstehen.

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