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Seehof : Hängepartie und Gerüchte um Gemeindearbeiter in Seehof

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Seehof und Hundorf müssen ohne Gemeindearbeiter auskommen

von
erstellt am 12.Okt.2017 | 12:00 Uhr

In Seehof und Hundorf brodelt es. Mitten in der Herbstputz-Zeit muss die Kommune ohne Gemeindearbeiter auskommen. Für diesen Umstand ist die Gemeinde selbst verantwortlich: Sie hat ihre beiden Angestellten vor kurzem entlassen. Diesen Fakt bestätigt Bürgermeisterin Christiane Schwonbeck. Zu den Gründen will sie nichts sagen, verweist auf das Personalrecht. Gerüchte, dass in Sachen Gemeindearbeiter gemauschelt werde, machen die Runde. Diese weist Schwonbeck entschieden zurück. Zur Vergangenheit will sie sich nicht äußern: „Uns geht es darum, in Sachen Sauberkeit und Ordnung voranzukommen.“ Das sehe auch die Mehrheit der Gemeindevertreter so, bestätigt Gerda Jähme. Zur Gemeindevertretung gehört seit diesem Frühjahr aber auch Hans-Jürgen Schwonbeck, der Ehemann der Bürgermeisterin. Zu diesem Zeitpunkt bekam er die Verantwortung für den Grünbereich übertragen. Dass das nun der Grund für die Entlassung der Gemeindearbeiter sei, weist die Bürgermeisterin ebenfalls zurück.

Um jetzt durch die Herbstzeit zu kommen, habe die Gemeinde Fremdfirmen beauftragt, sich um die Gebäude der Gemeinde und die Pflege der Grünanlagen zu kümmern. Der Winterdienst wird durch eine weitere Firma erledigt, die Bürgermeisterin erwartet keine Beeinträchtigungen.

Schwonbeck appelliert zugleich an alle Einwohner von Seehof und Hundorf, einmal mehr als in der Straßenreinigungs-Satzung vorgeschrieben zu Besen und Schaufel zu greifen, und so zu helfen, die Zeit bis zum Frühjahr zu überbrücken. Erst dann werde es eine Neuregelung geben, fügt die Bürgermeisterin an. Wie diese aussehen soll, das stehe nicht fest. „Wir werden uns damit Anfang des nächsten Jahres in der Gemeindevertretung befassen“, kündigt Christiane Schwonbeck an.

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