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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. November 2017 | 19:54 Uhr

Bildungsinvestition : Grundstein für gutes Lernen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Fundamente des Erweiterungsbaus am Goethegymnasium stehen, Einweihung im September 2015

von
erstellt am 16.Dez.2014 | 23:39 Uhr

Lange haben Schüler und Lehrer des Goethegymnasiums auf diesen Augenblick gewartet: Jetzt nimmt der neue Erweiterungsbau für das Musikgymnasium Konturen an, gestern wurde der symbolische Grundstein gelegt.

Dort, wo früher die Sporthalle und der Verbindungsbau standen, entsteht nun ein dreigeschossiger Neubau mit einer Brutto-Nutzfläche von 6500 Quadratmetern. „Hier kommen die Bibliothek und die Cafeteria hin, dort die Probenräume für die großen Bands, daneben die für die kleinen Ensembles und da hinten Lehrerzimmer und Verwaltungsräume“, sagt Schulleiter Reinhard Maas und zeigt über die Betonfundamente. In den beiden oberen Etagen entstehen insgesamt 34 Klassenräume. „Damit werden sich die Unterrichtsbedingungen für die Schüler und die Arbeitsbedingungen für die Lehrer grundlegend verbessern“, betont der Schulleiter und gerät ins Schwärmen: „Ich freue mich aber auch deshalb auf diesen Neubau, weil wir dann praktisch alle unter einem Dach sind. Das wirkt sich garantiert auf das Zusammengehörigkeitsgefühl, auf die ganze Atmosphäre sehr positiv aus.“

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow sprach von einer „Sternstunde für die Schüler“. „Dieses Gymnasium wird gern gewählt, weil hier sowohl schulische als auch musische Bildung auf hohem Niveau vermittelt werden. Dem müssen die räumlichen Bedingungen gerecht werden.“

Auch Bauminister Harry Glawe betonte, dass dieser Neubau gut angelegtes Geld sei, „hier wird in Bildung investiert.“ Deshalb habe das Land das Bauvorhaben mit rund 6,3 Millionen Euro aus der Städtebauförderung unterstützt. Dafür bedankte sich Schuldezernent Dieter Niesen herzlich, schließlich sei das rund die Hälfte der gesamten Bausumme. Er verwies zudem darauf, dass der Großteil der Aufträge an Baufirmen der Stadt und der Region gegangen sei.

Der Neubau wird eine Traufhöhe von knapp zwölf Metern aufweisen, flach gedeckt sein und damit niedriger werden als das Hauptgebäude, das in seinem Bestand erhalten bleibt. Er erhält eine Putzfassade mit Klinkerbestandteilen und wird durch großzügige Glasflächen und verschiedene architektonische Segmente aufgelockert. „Der Hochbau beginnt bei gutem Wetter schon im nächsten Monat, die Fertigstellung ist für Sommer 2016 geplant“, kündigte Sarah Sauler an, die für den Bauherren die Arbeiten koordiniert.

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