Schwerin Baut : Großgaragen wachsen in Eckdrift

2500 Quadratmeter Beton: Martin Mutz ist stolz, dass die Fundamente der Garagen bereits fertig sind.
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2500 Quadratmeter Beton: Martin Mutz ist stolz, dass die Fundamente der Garagen bereits fertig sind.

Hagenower von seiner Geschäftsidee überzeugt: Martin Mutz investiert in Krebsförden im sechsstelligen Bereich

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14. Juni 2016, 12:00 Uhr

„Was um Himmels Willen soll das denn werden?“, fragte beim „Heißen Draht“ unserer Redaktion ganz aufgeregt unser Leser Horst Seeberg. „Da entsteht eine Betonwüste unmittelbar am Siebendörfer Moor!“ Verantwortlich für die Aufregung ist ein junger Mann aus Hagenow, der in Schwerin arbeitet – und jetzt auch hier investiert. Martin Mutz verwirklicht das erste Großgaragen-Projekt für Schwerin.

„Grundstücke werden immer kleiner. Die Leute brauchen Platz für Anhänger, Boote oder Wohnwagen. Kleine Firmen benötigen Lagerkapazität. Es gibt ganz klar einen Bedarf in Schwerin“, sagt Mutz. Der gelernte Maschinenbauer, der jetzt bei Nestlé in den Göhrener Tannen in der Haustechnik arbeitet, schaute sich ähnliche Projekte in benachbarten Bundesländern an und war begeistert. Noch bevor er losgelegt hat, stand schon eine große Mietinteressenten-Schar bereit.

Dann ging alles schnell. Er erwarb am Ende der Eckdrift eine 6500 Quadratmeter große Brachfläche. Klärte alle rechtlichen Fragen und startete. Die Fundamente sind inzwischen gegossen: drei große Felder mit insgesamt 2500 Quadratmeter Beton. Dort werden auf den beiden äußeren Feldern bis August die Module für die ersten 40 Großgaragen in Leichtbauweise montiert. Der zweite Bauabschnitt in der Mitte mit weiteren 40 Großgaragen könnte bis November abgeschlossen sein.

Drei Meter Einfahrtsbreite in den kleinsten Garagen, die eine Größe von acht mal vier mal vier Meter haben und natürlich über Strom verfügen, lassen auch größere Fahrzeuge verschwinden. Die Garagen lassen sich zu nebeneinander liegenden Doppelgaragen oder auch zu einem Bereich aus vier Garagen vereinen. „Wir sind da flexibel“, sagt Mutz stolz. Das gesamte Areal soll später eingezäunt, beleuchtet und bewacht werden, Zufahrt und Vorplatz sind gepflastert, verspricht der Investor, der ausschließlich vermietet.

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