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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. November 2017 | 23:35 Uhr

Schweriner Straße : Großer Moor wird hübsch gemacht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ende September will die Stadt mit den Arbeiten in der Fußgängerzone starten

von
erstellt am 17.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Lange wurde über Sanierung des Großen Moores gesprochen, nach einem Kompromiss mit Anwohnern und Interessengemeinschaft gesucht, Ende September soll es nun losgehen. „Wir starten mit der Fußgängerzone zwischen Puschkinstraße und Landesrabbiner-Holdheim-Straße“, sagt Baudezernent Bernd Nottebaum. Die Ausschreibung für die grundhafte Erneuerung des Abschnitts laufe.

Der Große Moor werde gestalterisch so angelegt wie andere innerstädtische Straßen auch – in den Nebenanlagen Betonplatten aus Sandstein in Gelb, in der Fahrbahn geschnittenes Natursteinpflaster, erklärt Nottebaum. Geprüft hat die Stadt nach seinen Angaben eine preisgünstigere Variante mit grauen Betonrechteckpflaster in den Nebenanlagen und Asphalt in der Fahrbahn, die aber von der unteren Denkmalbehörde abgelehnt werde. Im Interesse eines einheitlichen Erscheinungsbildes habe sich die Verwaltung entschieden, den bisherigen Fußgängerzonentyp in Schwerin im Großen Moor fortzusetzen, so der Dezernent.

Rund 300 000 Euro soll die Sanierung der Straße im ersten Bauabschnitt kosten. Weil es sich um eine Fußgängerzone handele, würden die Kosten nicht zu 75 Prozent, sondern nur zu 55 Prozent auf die Anwohner umgelegt, erläutert Nottebaum. Die städtische Wohnungsgesellschaft werde dabei die größeren Summen tragen.

Mit dem Baubeginn Ende September komme die Stadt den Gastronomen in der Fußgängerzone entgegen, die erst noch ihre Freiluftsaison abschließen könnten, erklärt der Baudezernent. Freilich lasse sich die Kommune auf eine Winterbaustelle ein. „Wir hoffen auf milde Temperaturen“, so Nottebaum. Im Mai kommenden Jahres, pünktlich zum Beginn der neuen Saison, soll der erste Bauabschnitt fertig sein. Wermutstropfen: Um auch die geplanten Leitungsarbeiten im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen durchführen zu können, sollen die vorhandenen Bäume im Abschnitt weichen, jedoch durch neue Bäume ersetzt werden. Gleich nach der Fußgängerzone am Großen Moor will die Stadt die Erneuerung des Schlachtermarktes in Angriff nehmen, kündigt der Dezernent an. Voraussichtliche Bauzeit: etwa ein Jahr. Daran schließe sich dann die Sanierung des restlichen Teils des Großen Moores an.

 

 

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