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Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 10:07 Uhr

Jugendwehr Barnin : Große Freude, zu kleines Tor

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Barniner Brandschützer haben einen neuen Wagen für den Nachwuchs bekommen – er passt allerdings nicht in die Garage

von
erstellt am 11.Feb.2015 | 20:30 Uhr

Die Freude über das neue Fahrzeug der Barniner Jugendwehr hält noch immer an. Denn lange haben die Brandschützer auf den Mannschaftswagen für den Nachwuchs gewartet. „Wir hatten zuvor einen alten VW-Transporter, der wäre im Herbst doch nicht mehr durch den TÜV gekommen. Der Boden war durchgerostet und auch sonst hatte er so manche Macken“, erzählt Jugendwart Christian Schultz. Ein Kostenvoranschlag besiegelte Ende vergangenen Jahres dann auch das Aus. „Wir hätten um die 5000 Euro in den Wiederaufbau und die Reparaturen stecken müssen.Und dann hätten wir immer noch einen alten Wagen gehabt“, betont Wehrführer Uwe Papuga. Und deshalb gab es nach einigen Gesprächen die Einigung unter den Gemeindevertretern, dass ein neues Auto angeschafft werden muss. „Gut, das hat nun etwas mehr gekostet – dafür hält es aber auch länger“, sagt Papuga fest überzeugt. Nachdem nun auch das Fahrzeug mit den nötigen Feuerwehrhinweisen beklebt ist, hat es die ersten offiziellen Fahrten bereits hinter sich. Es gibt derzeit nur ein Problem. Und das ist recht offensichtlich, als Christian Schultz den Wagen vor die Garage fährt. Mehr als 30 Zentimeter fehlen dem Tor an Höhe. „Die Garage ist viel zu klein. Er passt einfach nicht rein“, sagt Uwe Papuga.

Und deshalb steht das Fahrzeug vorerst bei Bürgermeister Siegfried Zimmermann unterm Carport. Doch Hilfe ist in Sicht: „Wir wissen, dass es keine Dauerlösung sein kann. Wir haben bereits mit den Gemeindevertretern gesprochen“, betont Uwe Papuga. Und so soll demnächst das Dach der Garage aufgenommen werden. „Allein ein größeres Tor einzubauen, würde nicht reichen. Da fehlt schon ein ganz schönes Stück an Höhe. Deshalb muss dort auch die Decke raus“, erklärt Papuga. Wann die Bauarbeiten beginnen, kann er jetzt noch nicht sagen. „Aber es wird sicher im Frühjahr losgehen. Sobald das Wetter besser ist“, ergänzt er. Denn immerhin habe die Feuerwehr und besonders der Nachwuchs einen hohen Stellenwert. „Momentan sind es sieben in der Jugendfeuerwehr. Das ist unsere Zukunft, die müssen wir fördern“, so der Wehrführer. Ein bisschen Sorgen macht er sich jedoch um die Truppe der Erwachsenen. „Wir haben jetzt zwölf Aktive, doch wenn am Tag ein Einsatz kommt, dann sind eben nicht alle da“, spricht er das Problem frei raus. Und genau deshalb sei es notwendig, die Werbetrommel der Wehr kräftig zu rühren. „Wir werden in diesem Frühjahr noch einen Tag der offenen Tür machen und dort gezielt um weitere Mitstreiter werben“, sagt er nach einem Blick auf den Kalender. Und wer jetzt schon mal zum Schnuppern vorbeischauen möchte, kann dies am 27. Februar im Feuerwehrhaus in Barnin tun. „Ab 18.30 Uhr sind wir zum Kameradschaftsabend vor Ort“, sagt Wehrführer Uwe Papuga.

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