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Grambow : Grambower verschieben das Ende der Fusions-Ideen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Grambower waren zum eigentlichen Termin nicht beschlussfähig

von
erstellt am 30.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Alles war vorbereitet, doch dann gab es technische Probleme. Die Mitglieder der Grambower Gemeindevertretung wollten am Donnerstagabend das Thema Fusion mit einer Nachbargemeinde nun endlich vom Tisch haben, doch daraus wurde nichts. Zwar waren die Beschlussvorlagen alle vorbereitet und es ging, laut Aussage von Bürgermeister Andreas Possekel, nur noch um eine Formsache, aber es waren von den sechs gewählten Gemeindevertretern lediglich vier zur Sitzung anwesend. „Wir waren damit nicht beschlussfähig“, sagt der Bürgermeister. Klingt komisch, ist im Fall von Grambow aber so. Eigentlich sind in der Kommune neun Plätze im Gemeindeparlament zu besetzen. Das war Grambow nach der vergangenen Wahl nicht vergönnt. Drei Plätze blieben frei: Mit nur sechs von neun Abgeordneten ging das Gremium an den Start.

Dass am Donnerstagabend der Abbruch der Fusionsgespräche nicht beschlossen werden konnte, sei ein Akt ohne Hintergedanken, versicherte Possekel. Ein Mitglied war entschuldigt und ein Abgeordneter war dienstlich in Deutschland unterwegs und kam nicht pünktlich wieder zurück. „Wir sind uns da in der Gemeindevertretung einig, dass wir die Fusionsgedanken auf Eis legen“, erklärte er.

Die Diskussionen über eine Fusion hätten aber gezeigt, dass die Grambower durchaus mitreden wollen. Possekel würde sich wünschen, dass dieses Interesse bleibt und der eine oder andere Gemeindevertreter-Kandidtat daraus erwächst. „Jetzt ist die Verantwortung auf wenige Schultern verteilt, das ist schade“, sagt er. Possekel werde übrigens Bürgermeister bleiben: „Wir haben ein Haus in Perlin gekauft, aber Grambow bleibt Hauptwohnsitz und ich Bürgermeister.“ Die Gemeindevertretung kommt nun am 7. August zusammen, um die Fusionsgedanken auf Eis zu legen.

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