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Tragende Stute im Morast an der Warnow eingesunken : Glückliches Ende einer tierischen Rettungsaktion

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Zu so einem Einsatz werden die Crivitzer Feuerwehrleute nicht alle Tage gerufen. Die Kameraden halfen mit, eine tragende Stute zu retten, die im Morast am Ufer der Warnow eingesunken war.

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erstellt am 21.Aug.2013 | 07:10 Uhr

Crivitz | Zu so einem Einsatz werden die Crivitzer Feuerwehrleute nicht alle Tage gerufen. Die Kameraden halfen mit, eine tragende Stute zu retten, die im Morast am Ufer der Warnow eingesunken war. Gut drei Stunden lang bemühten sich gestern Vormittag ein Dutzend Helfer, darunter auch der Halter und ein Tierarzt, das Pferd aus seiner Notlage zu befreien. "Die Stute war schon völlig entkräftet und unterkühlt", berichtet der Besitzer. "Glücklicherweise ist sie nach einer Infusion aber wieder auf die Beine gekommen. Das war Rettung in letzter Minute." Einige Stunden später hatte das Pferd die Strapazen offenbar weggesteckt: Es stand gestern Mittag grasend auf der Weide und erholte sich. "Hoffentlich behält die Stute auch ihr Fohlen. Aber das müssen wir jetzt einfach abwarten", so der Halter weiter. Im nächsten Frühjahr soll das Fohlen geboren werden. Der Eigentümer kann sich nicht erklären, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Denn sein Pferd steht auf einer eingezäunten Weide. Dort muss das Tier aufgeschreckt worden und dann geflüchtet sein. Im sumpfigen Untergrund an der Warnow blieb das Tier stecken. Es konnte sich nicht selbst befreien. Im Gegenteil: Das Tier versank bei den Rettungsversuchen immer weiter. Gestern morgen bemerkte der Halter, dass die Stute nicht auf der Weide war. Er entdeckte sie in der für das Tier lebensbedrohlichen Lage in der Nähe des Flusses. Sofort leitete er die Rettungsaktion ein. Bis diese mit Hilfe von Bekannten, Feuerwehrleuten und des Tierarztes von Erfolg gekrönt war, vergingen aber noch für alle stressige und anstrengende Stunden.

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