Schwerin : Glasfaser bis ins Haus: Stadtwerke investieren

Unternehmen zieht positive Bilanz

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07. Januar 2020, 20:00 Uhr

Die Stadtwerke Schwerin ziehen für 2019 eine positive Bilanz beim Thema Glasfaser-Ausbau. Aufgrund der weiter gestiegenen, hohen Nachfrage nach echten Glasfaserprodukten wurde der Ausbau des Glasfasernetzes im Stadtgebiet weiter forciert.

„Im Gegensatz zu anderen Anbietern setzen wir nicht auf das sogenannte Vectoring, sondern legen die Anschlüsse bis ins Haus“, sagt Aurel Witt von den Stadtwerken. Beim Vectoring werde die Glasfaserleitung bis zum Verteilerkasten verlegt. Danach werden die bereits vorhandenen Kupferkabel genutzt. „Nur wenn der Glasfaseranschluss auch bis ins Haus geht, haben die Kunden tatsächlich den Vorteil der Gigabit-Leitung“, so Witt.

Insgesamt 38 Aktivstandorte, bestehend aus Haupt- und Unterverteilern, stehen laut Stadtwerken nun für die Versorgung von Ein- und Mehrfamilienhäusern mit gigabitschnellem Internet zur Verfügung. Damit liegen die Stadtwerke laut eigenen Angaben im Soll für die festgelegte Netzplanung. „Wir sollten in diesem Jahr mit den letzten Aktivstandorten fertigwerden“, sagt Witt.

Dank des Ausbaus habe sich die Anzahl der Kunden im Jahr 2019 nahezu verdoppelt und die Nachfrage bleibe ungebremst. Derzeit befinden sich mehrere Ausbaugebiete in Schwerin in der Planung, in der Vorvermarktung oder bereits in der Bauphase.

Auch im kommenden Jahr wollen die Stadtwerke Schwerin in die Breitband-Infrastruktur investieren und weiter ausbauen. Das gelte gleichermaßen für koordinierte Baumaßnahmen im Stadtgebiet, wie auch für sämtliche Neuerschließungen, so Witt.

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