Schwerin : Gift bedroht die Wasserwerke

Im Wasserwerk Pinnow besteht keinen akute Gefahr.
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Im Wasserwerk Pinnow besteht keinen akute Gefahr.

Noch besteht keine akute Gefahr für die Schweriner Trinkwasserversorgung – aber die Sanierungen laufen bereits.

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16. Juli 2015, 06:30 Uhr

Drei Wasserwerke hat Schwerin. Und alle drei sind von Giftstoffen im Grundwasser bedroht. Die Anlagen in Gosewinkel wurden deshalb sogar schon außer Betrieb genommen. In Neumühle wurde ein Brunnen stillgelegt, ein weiterer läuft nur noch stundenweise. „Es besteht für die Wasserwerke in Neumühle und Pinnow aber keine akute Gefahr“, sagt Hauke Behr, amtierender Chef des städtischen Umweltamtes. „Die Trinkwasserversorgung ist für die Schweriner gesichert.“ Aber immerhin gäbe es eine „Bedrohung“.

In Neumühle wird wegen der „Bedrohung“ der Trinkwasserbrunnen die alte Deponie Finkenkamp derzeit saniert. Denn aus der seit 1930 betriebenen Müllkippe werden Bor, Sulfate, Blei, Arsen und andere gefährliche Stoffe ausgeschwemmt. „Wir werden spätestens 2018 mit der Sanierung fertig sein, sagt Marion Funk vom Zentralen Gebäudemanagement, das für die städtische Fläche zuständig ist. Bis dahin müssen alte Garagen und eine stillgelegte Gärtnerei weichen, die Zufahrten und die Versorgungsleitungen für drei Wohnhäuser müssen verlegt werden und der Müllberg muss so abgedeckt sein, dass kein Regenwasser mehr hindurch sickern kann.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 16. Juli und im ePaper.

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