Schwerin : Getrödelt bis es dunkel wurde

In der Kongresshalle stöberten beim ersten Nachtflohmarkt hunderte Gäste zwischen altem Trödel.
In der Kongresshalle stöberten beim ersten Nachtflohmarkt hunderte Gäste zwischen altem Trödel.

Erster Nachtflohmarkt in der Kongresshalle fand bei Schwerinern Anklang

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16. September 2019, 05:00 Uhr

Endlich mal etwas Neues in Schwerin. Das dachten sich die Besucher des ersten Nachtflohmarktes am Sonnabend in der Sport- und Kongresshalle. Von 15 bis 23 Uhr konnte hier gehandelt und geschachert werden. Kindersachen waren in dieser Zeit allerdings nicht zu erwerben. Dafür gab es am Sonntag ja die „Hosenscheißer“-Variante. Überhaupt hatte Schwerin am Wochenende jede Menge Trödel zu bieten. Für den einen oder anderen sogar zu viel. In der Friedrichstraße gab es den traditionellen Markt genauso wie im Sieben-Seen-Center. Dazu eben die beiden Märkte in der Kongresshalle und auch im Umland – beispielsweise in Pinnow – gab es noch Trödel. Der Schweriner Nachtflohmarkt hatte jedoch zur späten Stunde ein besonderes Ambiente. Als zweiter Hallenflohmarkt im Nordosten überhaupt – nur in Rostock gibt es etwas vergleichbares – konnten die Besucher Schauen, Kramen, Feilschen zwischen hunderttausend Raritäten. Kunst, Kult und Kitsch. Egal ob altes Spielzeug, historische Musikinstrumente, antiquarische Bücher, Gemälde, Schmuck oder Münzen, Porzellan, alte Schränke mit und ohne Holzwurm oder Nostalgisches aus DDR-Zeiten – der bunte Mix fand großen Anklang.

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