Neuer Chor : Gesang in höchsten Tönen

Verstehen sich prächtig: Die jungen Sänger Christoph Paschen und Christian Lorentz und Chorleiter Bernd Spitzbarth (v.l.).
Verstehen sich prächtig: Die jungen Sänger Christoph Paschen und Christian Lorentz und Chorleiter Bernd Spitzbarth (v.l.).

Bernd Spitzbarth gründet mit talentierten Sängern ersten Schul-Kammerchor / Sonnabend erstes Konzert

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08. Dezember 2014, 23:36 Uhr

Dass Schüler das Weihnachtsoratorium von Gottfried August Homilius und eine Adventskantate seines Lehrers Johann Sebastian Bach aufführen wollen, lässt aufhorchen. Welch Schulchor hat derart anspruchsvolle Musikliteratur im Repertoire? Es ist der neu gegründete Kammerchor des Goethegymnasiums. Unter der Leitung von Bernd Spitzbarth haben sich 36 besonders talentierte junge Sängerinnen und Sänger zusammengefunden und treten jetzt am Sonnabend erstmals in die Öffentlichkeit. Um 19 Uhr werden sie in der Paulskirche gemeinsam mit Solisten und einem Orchester der Hochschule für Musik und Theater Rostock (HMT) ein Adventskonzert gestalten.

„Die Idee ist, den Leistungsgedanken zu fördern und den Hochbegabten die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln“, erklärt Spitzbarth. Der Chorleiter und Dozent der HMT hat bereits viele Ensembles des Goethegymnasiums erfolgreich geleitet. Durch die hohe Schülerzahl des Musikgymnasiums ergebe sich nun erstmals die Möglichkeit, einen Kammerchor mit Standardstärke, also ausgewogen die vier großen Stimmlagen mit je acht Sängerinnen oder Sängern plus jeweils ein, zwei weiteren Stellen zu besetzen, erläutert Spitzbarth.

Die Schüler sind von der Idee begeistert. „Das hohe Niveau lockt“, sagt Christoph Paschen. „Da mitsingen zu können, ist schon etwas Besonderes.“ Auch Christian Lorentz betont: „Der Kammerchor ist deutlich anspruchsvoller als der Jugendchor. Das Einstudieren von neuen Stücken geht schneller und es gibt mehr Erfolgsmomente“, sagt der 16-Jährige. Bernd Spitzbarth freut sich vor allem über das Engagement der Jugendlichen. „Die wollen alle, die haben nicht nur Talent, sondern auch Ehrgeiz. So macht das Arbeiten doppelt Spaß.“

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