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Schweriner Stadtbild : Generation 50-plus will in die Stadt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hans und Karin Nagengast investieren in sechs Eigentumswohnungen und drei Stadthäuser an der Güstrower Straße

von
erstellt am 02.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Das Kinderlachen zwischen der Lagerstraße und der Ziegelseestraße ist schon seit mehr als 20 Jahren verklungen. Doch nun soll an der Güstrower Straße wieder Leben einziehen. Denn dort, wo vor Jahrzehnten eine Kindertagesstätte stand, seit vielen Jahre eine Brache grünt, soll ein modernes Mehrfamilienhaus entstehen. Sechs Eigentumswohnungen und drei so genannte Stadthäuser sollen dort gebaut werden. „Es ist zentrumsnah und der Nahverkehr hält direkt vor der Tür“, erklärt Hans Nagengast. Er und seine Frau Karin haben das Grundstück erworben und auch die Pläne entworfen. „Die drei Stadthäuser sind schon weg sowie auch einige der Wohnungen“, erzählt der Investor. Mit dem Standort habe er zwar anfangs etwas gehadert, doch nun ist er mit der Wahl recht zufrieden. „Grundstücke sind in Schwerin immer sehr begehrt. Auch die, die nicht unmittelbar am Wasser liegen. Und hier ist man eben mal schnell in der Stadt, kann Kultur genießen, ohne lange Anfahrtswege zurücklegen zu müssen“, sagt der Schweriner.

Zusammen mit der plan concept Schwerin GmbH soll die Eigentumswohnanlage innerhalb von einem Jahr errichtet werden und im Frühjahr 2016 die ersten Mieter einziehen. „Wir haben Wert auf einen hohen Ausstattungsstandard gelegt. Die Zugänge zu den Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei und alle Wohnungen mit dem Fahrstuhl erreichbar“, erläutert Nagengast. Zudem hat er darauf geachtet, dass beispielsweise die Küchen, Bäder und Schlafräume nach Osten liegen, sodass man mit der Morgensonne in den Tag starten kann. „Aber wir sind da sehr flexibel. Wer sich für eine Wohnung entscheidet, kann auch noch Wünsche bei der Gestaltung äußern – auch beim Grundriss“, ergänzt Karin Nagengast.

Die Tiefgarage, in der auch die Kellerräume den Wohnungen angeordnet sind, lässt zwar den Preis etwas nach oben schnellen, doch „die Parkplatzsorge, die sonst in der Stadt zuweilen ein echtes Problem darstellt, ist hier kein Thema“, betont Hans Nagengast. Und nicht nur so sei der Preis von knapp 260 000 Euro für eine Vier-Zimmer-Wohnung mit 127 Quadratmeter Wohnfläche und einem 30 Quadratmeter Gartenstück noch moderat, sagt der Schweriner Investor.

Besonders viele Nachfragen kamen aus dem Umland, so Nagengast. „Die Generation 50-Plus. Sie will in die Stadt. Ein bisschen Grün und vielleicht noch ein Besucherzimmer, aber eben nicht mehr das riesige Landhaus“, erzählt Hans Nagengast.

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