Alt Meteln : Gemeinden sparen beim Licht viel Geld

Hans-Jürgen Zobjack, Bürgermeister Alt Meteln: „Ich möchte das Thema gerne in den Fokus rücken.“
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Hans-Jürgen Zobjack, Bürgermeister Alt Meteln: „Ich möchte das Thema gerne in den Fokus rücken.“

Alt Meteln rüstet um, Pingelshagen hat es schon: Licht aus LED-Strahlern

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17. Oktober 2019, 20:00 Uhr

Die Gemeindekassen im ländlichen Raum sind meist klamm. Wenige Einwohner, kaum Gewerbe und hohe Ausgaben auf der anderen Seite lassen den finanziellen Spielraum schnell schrumpfen. Als wahres Sparschwein hat sich die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Strahler erwiesen. Aktuell werden in der Gemeinde Alt Meteln Lampen, Masten und Kabel erneuert. Dass die dafür veranschlagten 242 000 Euro eine Investition in die Zukunft sind, wird aus dem Amt Lützow-Lübstorf bestätigt. Mitarbeiter Uwe Kurth kennt genauere Zahlen. „Wir haben 2014 in Pingelshagen mit der Umrüstung auf LED angefangen“, so Kurth. Dort lassen sich nun auch erste Ergebnisse ablesen. So liegt der eingesparte Energieverbrauch bei 60 bis 70 Prozent. Allein in Böken und Hof Meteln, wo aktuell neue Strahler aufgestellt werden, liegt die Einsparung bei 22 000 Kilowattstunden pro Jahr. Das sei so viel, wie der Verbrauch eines durchschnittlichen Haushaltes. In der Regel rechnet sich eine einfache Umrüstung nach sieben bis acht Jahren. In Alt Meteln wird es länger dauern. Hier sind die Arbeiten auch umfangreicher. So werden alte Masten und die Kabel abhängig vom Zustand ausgetauscht. Die Erneuerung wirkt sich auch auf die Klima-Bilanz der Gemeinde aus, wenn auch nur beschränkt. So spart die Umstellung in Böken und Hof Meteln rund 11,7 Tonnen Kohlendioxid ein. „Ich möchte das Thema gerne in den Fokus rücken“, sagt Hans-Jürgen Zobjack. Für die Gemeinde Alt Meteln lohnt sich die Umrüstung doppelt. Von den 242 000 Euro Kosten werden die Hälfte vom Land gefördert.

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