Wir in Uelitz : Die Karnatz-Brüder packen gerne mit an

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Chefs der Uelitzer Elektrotechnik-Firma bringen sich auch in der Gemeinde ein

svz.de von
20. März 2016, 23:04 Uhr

Manchmal ist es nur ein Lichtschalter, den sie installieren, manchmal ist es aber auch eine ganze Flutlichtanlage. Geht es um Elektroinstallation, Niederspannung und Mittelspannung, um Kabelverlegung oder Leuchtsysteme – die Brüder Björn (38) und Lars Karnatz (41) kennen sich damit aus. Seit nunmehr 26 Jahren gibt es das Uelitzer Familienunternehmen, das mit Elektrotechnik und Kabelbau sein Geld verdient.

Wenn die Frage auftaucht, was wohl das größte Unternehmen im kleinen Uelitz ist, dann müssen die Brüder kurz überlegen. „Das müssten eigentlich wir sein“, sagen sie und rechnen nach. Sieben Mitarbeiter – inklusive der beiden Chefs und einem Auszubildenden – habe ihre Firma. Mehr habe hier im Ort wohl keiner. Ein klassisches Gewerbegebiet, das gibt es in Uelitz nicht. Größere Firmen, die haben sich ein paar Kilometer entfernt an der Bundesstraße in Lübesse ausgebreitet.

An Arbeit, sagen die Brüder Karnatz, mangele es nicht. In Schwerin, in der Speicherstraße, dort, wo so viele Häuser entstehen, da seien sie regelmäßig. Und in den Dörfern ringsherum. „Viele Gemeinden haben ihre Lampen auf LED umgerüstet“, sagt Lars Karnatz, spricht dann von Straßen in Warsow und Sülstorf oder von der Gemeinde Boldela, wo sie gleich alle Lampen mit der neuen Technik ausgestattet haben. Was diesen Bereich angehe, da rechnen sie auch in diesem Jahr noch mit Aufträgen, „aber erst, wenn die Gemeinden ihren Haushalt stehen haben“, sagt Björn Karnatz. Er selbst ist auch in seiner Heimatgemeinde Gemeindevertreter, übt das Amt eines stellvertretenden Bürgermeisters aus. Einbringen, das Gemeindeleben mitgestalten, das sei ihm wichtig. Und wenn im Dorf für Straßensanierung, Anpflanzungen oder für das Weihnachtsbaumaufstellen Technik benötigt wird, dann hilft die Firma gerne ehrenamtlich mit.

Gegründet hat die Firma 1989/90 Dieter Karnatz, der den Betrieb schon 2003 seinen Söhnen überschrieb. Zwei Jahre später starb der Senior-Chef. Seine Frau Rita hilft heute noch mit im Büro. „Ich kümmere mich um den Schreibkram“, sagt die gelernte Buchhalterin. Ihre Söhne freut es, denn so können sie sich weiter um Niederspannung und Mittelspannung, um Kabelverlegung oder Leuchtsysteme kümmern.

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