Pinnow braucht mehr Platz : Gemeindehaus wächst

 Bauberatung an Ort und Stelle: Anhand des Bauplanes stimmen die Architekten mit Baubetrieb und Gemeinde die nächsten Arbeiten ab Fotos: Heidrun Pätzold (2)
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Bauberatung an Ort und Stelle: Anhand des Bauplanes stimmen die Architekten mit Baubetrieb und Gemeinde die nächsten Arbeiten ab Fotos: Heidrun Pätzold (2)

Gemeindehaus wird um 200 Quadratmeter vergrößert: Nutznießer sind Vereine und Interessengruppen

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14. August 2016, 09:00 Uhr

Das Gemeindehaus in Pinnow ist eine Baustelle. Es wird vergrößert – um immerhin 200 Quadratmeter. Die Erweiterung sei notwendig geworden, um Vereinen wie dem Kultur- und Heimatverein, den Interessengruppen und der freiwilligen Feuerwehr mehr Platz zu bieten, erklärt Bürgermeister Andreas Zapf. Der alte Gemeindesaal ist dafür zu klein geworden. „Im Grunde war er fast täglich ausgebucht“, betont er. Die Senioren treffen sich hier zum Sport, die Volkshochschule bietet Sprachkurse an. Die Pinnower veranstalten Malkurse, Singegruppen treffen sich im Saal und auch das Liebhaber-Orchester des Landkreises Ludwigslust-Parchim würde hier mehrfach im Jahr proben, zählt der Bürgermeister einige Nutzer auf.

Und weil die Nachfrage so groß sei und auch nicht weniger werde, habe die Gemeinde beschlossen, anzubauen. Entstehen wird ein großer Saal, ein Multifunktionsraum, der durch eine Trennwand räumlich geteilt werden kann. In dem alten Gemeindesaal entsteht ein Versammlungsraum, in dem unter anderem die Gemeindevertreter tagen, Umkleideräume für die Freizeitsportler, Küche und Lagerraum.

Ihren bisherigen Versammlungsraum geben die Pinnower an die benachbarte Arztpraxis ab. Es wird eine neue Trennwand gezogen, so das Praxis und Gemeindehaus räumlich nicht direkt miteinander verbunden sind.

Der Erweiterungsbau wird zwischen 550  000 und 600  000 Euro kosten – mit allem Drum und Dran, erklärt der Bürgermeister. Die Gemeinde erhält vom Landkreis Ludwigslust-Parchim eine Förderung von 65 Prozent. Die restliche Summe kommt von der Kommune.

Mit dem Bau wurde im April begonnen. Das Architekten- und Ingenieurbüro Goethel aus Wittenförden hat die Planung übernommen. Die bauausführenden Betriebe stammen aus der Region, dazu gehören die Elektrofirma Ihde aus Crivitz, Bauunternehmen Torsten Smolenski aus Raben Steinfeld, Tischlerei Kirsch aus Parchim sowie BDM Heizung, Sanitär und Klimatechnik aus Schwerin. In der nächsten Woche soll das Dach drauf sein, die Bauleute wollen dann mit der Außendämmung und den restlichen Maurerarbeiten beginnen.

Fertig werden soll der Erweiterungsbau schon Ende November. Denn am 27. November wollen die Pinnower hier schon ihren Weihnachtsmarkt feiern.

Eine offizielle Einweihung wird es aber auch noch geben – im Januar. „Nachdem wir uns die Goldmedaille ,Unser Dorf soll schöner werden’ beim Bundespräsidenten in Berlin abgeholt haben“, blickt Bürgermeister Andreas Zapf freudig voraus. Zur Erinnerung: Die Gemeinde Pinnow ging bei diesem Bundeswettbewerb als einer der Sieger hervor.

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