Plate : Gemeinde kämpft gegen Umweltsünder

Regelmäßig wird Unrat vor den Containern abgelegt.
Regelmäßig wird Unrat vor den Containern abgelegt.

Plater überdenken Containerstellplätze – mehr Öffentlichkeit soll Missbrauch entgegenwirken

23-57693960_23-85279842_1481650574.JPG von
07. Mai 2018, 23:00 Uhr

Sie sollen eigentlich für mehr Ordnung sorgen, aber die Realität sieht anders aus. Die Rede ist von den Müllcontainern in der Gemeinde Plate. Denn ob in Peckatel, Consrade oder Plate: „Es gibt immer wieder Leute, die ihren Dreck einfach davor abladen und wir haben den Ärger“, sagt Bürgermeister Ronald Radscheidt. Die Diskussion um die Containerstellplätze ist nicht neu. Seit vielen Monaten wird nach einer Lösung gesucht, um dem Frevel Einhalt zu gebieten. Für den Stellplatz im Schwarzen Weg an den Garagen – unweit der Friedrich-Wehmer-Straße – ist das Aus besiegelt. „Wir werden den Landkreis bitten, die Container direkt an die Friedrich-Wehmer-Straße in die Einbuchtungen zu stellen“, erklärte der Bürgermeister. Mehr Öffentlichkeit würde den Missbrauch eindämmen, hofft er. Gute Erfahrungen habe die Kommune damit in Consrade am Park gemacht. Auf eine Diskussion, die Verteilung der Grünschnitt-Container noch einmal zu überdenken, ließ er sich aber nicht ein. „Sie überhaupt aufzustellen, ist ein freiwilliges Angebot und ich werde jetzt nicht dafür sorgen, dass die Anzahl auf den Stellplätzen variiert“, betonte er. Die Bürger müssten, wenn ein Container voll ist, den nächsten aufsuchen, die Entfernungen seien überschaubar. Gemeindevertreter Egbert Dähn hatte jüngst den Vorschlag gemacht, die Containeranzahl an den jeweiligen Bedarf anzupassen und einige umzustellen. „Darum werden wir den Landkreis nicht bitten, die Bürger können auch mal ein Stück fahren“, erklärte Ronald Radscheidt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen