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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. August 2017 | 23:06 Uhr

Schwerin im Dauerstau : Gas legt Verkehr lahm

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Eine Havarie am Obotritenring und eine neue Baustelle in der Werderstraße sorgen für erhebliche Staus

Verkehrsinfarkt Montag Nachmittag: Bei Bauarbeiten an der Einmündung Obotritenring, Robert-Beltz-Straße wurde Gasgeruch festgestellt. Die Polizei sperrte umgehend den Obotritenring vom Bürgermeister-Bade-Platz in Richtung Beltzstraße und die Beltzstraße selbst ab dem Mittelweg. Die Folge: Auf der Knaudt- und der Wismarschen Straße, auf dem Obotritenring und der Robert-Beltz-Straße kam es zu Staus. Um den Verkehr in der Stadt nicht gänzlich lahm zu legen, wurde auf dem Obotritenring die Fahrspur abwärts zum Badeplatz offen gehalten. „Wenn wir die auch noch sperren geht gar nichts mehr“, sagte ein Polizist vor Ort.

Die Havariemeldung war in der Leitstelle der Stadtwerke um 14.10 Uhr aufgelaufen. Ein Sprecher bestätigte, dass eine Leitung beschädigt wurde und Gas ausströmte. Vorsorglich sei die Polizei gebeten worden, die Straße zu sperren. Von der Feuerwehr hieß es, dass keine unmittelbare Gefahr für die Anwohner bestanden habe. Um 16.40 Uhr konnten die betroffenen Straßen wieder freigegeben werden.

Zu dieser akuten Sperrung kam noch eine neue, angekündigte Baustelle hinzu. Die Werderstraße wurde am Werderhof für die nächsten neun bis zehn Tage voll gesperrt. Die Autos werden mittels einer Baustellenampel einspurig um die Baustelle herum geführt. Nachdem Tiefbauarbeiten an etlichen Stellen der Stadt sowie die Sperrung des Alten Gartens wegen der Opernaufführungen für starke Behinderungen des Autoverkehrs sorgen, ist damit nun auch der Ostteil des innerstädtischen Rings betroffen.

Die Werderstraße musste gesperrt werden, weil für das neue Wohngebiet An den Waisengärten eine Fernwärmeleitung verlegt wird. „Eingeplant sind für diese Arbeiten maximal zehn Tage“, sagte Vorarbeiter Joachim Ausland. „Aber da ist noch ein Puffer drin.“ Ursprünglich hatten die Stadtwerke vorgeschlagen, die Autos ohne Ampelregelung zweispurig über die Grüne Straße um die Baustelle herum zu führen. Dadurch sollte der Verkehrsfluss weitgehend aufrecht erhalten werden. Fahrbahn und Gehweg sollten genutzt und durch Stahlplatten geschützt werden. Das aber hatte die Stadt abgelehnt. „Die Straße zwischen der Werder- und der Schliemannstraße ist noch relativ neu“, sagte der Chef des städtischen Verkehrsmanagement, Bernd-Rolf Smerdka. „Wir wollten keine Gewährleistungsansprüche riskieren.“

Ab Mittwoch 10 Uhr kommt noch eine weitere Baustelle in der Stadt hinzu. Bis zum Freitag wird in Richtung Lankow die Abfahrt Neumühle der Umgehungsstraße gesperrt. Hier wird die Fahrbahndecke erneuert.

 

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erstellt am 30.Jun.2014 | 17:30 Uhr

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