Neue Ausstellung : Galerie zeigt „Präsent 20“

In der Münzstraße 24 stehen und hängen 56 Arbeiten von Künstlern aus  Schwerin, Dresden, Halle und Berlin. Andreas Sachsenmaier und Andrea Engelmann waren bei der Eröffnung dabei.
In der Münzstraße 24 stehen und hängen 56 Arbeiten von Künstlern aus Schwerin, Dresden, Halle und Berlin. Andreas Sachsenmaier und Andrea Engelmann waren bei der Eröffnung dabei.

In der Münzstraße stellen 20 deutsche Künstler Malereien, Fotografien und Skulpturen aus

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20. Dezember 2013, 12:00 Uhr

Die „Galerie AG“ in der Münzstraße 24 hat sich zur letzten Ausstellung in diesem Jahr Gast-Künstler aus Schwerin, aber auch aus anderen Kunstzentren Deutschlands wie Dresden, Halle und Berlin eingeladen. Heraus kam die sympathisch gemixte Ausstellung „Präsent 20“ mit Malerei, Fotografie und Skulpturen mit verschiedenen Techniken und auf unterschiedlichen Materialien: insgesamt 56 Arbeiten von 20 Künstlern.

„Präsent 20“ dürfte dabei einigen Besuchern noch aus der DDR-Zeit bekannt sein. Es handelte sich um das Präsent der DDR zum 20-jährigen Bestehen, 1969 erfunden und patentiert. Viele Kleidungsstücke waren damals daraus enstanden. Die Trageeigenschaften kamen erst später deutlich zur Wirkung und zur Sprache. Fernando Nino-Sanchez aus Kolumbien, nun in Berlin lebend, hat verschiedenste Kunststoffe für seine Arbeit eingesetzt, Dederon, Aluminium, Plastik, Kunstharz, Latex und Helium. Auffallend sind die bunten Luftballons und der Spazierstock mit Rolle. Andreas Barth zeigt Malereien in Acryl und Wasserfarbe auf Papier. Gunnar Borbe präsentiert Malerei und Fotografie. Andrea Engelmann zeigt Malerei als „Kleiner Tor“ oder „Zweiflügelhaus“. Thomas Fißler ist mit Fotografien in 3D ohne Titel dabei, Nancy Jahns mit Arbeit aus Pertinax, Holz und Messing, Matthias Kanter mit Ölgemälden aus der Serie „Reisen“, Andreas Kempe mit „Waldinneres“ als Zeichnungen auf Pigmentdruck, Peter Klitta mit Gouache und Öl auf Leinwand. Melanie Kramer präsentiert fünf Arbeiten mit Fineliner auf Papier. Zwei Collagen sind von Ulrike Köppinger. Beba Franziska Lindhorst ist mit einem Chemogramm von „Sylt – Leuchtturm II“, Knut Wolfgang Maron mit Digitaldruck auf Papier und Henning Penske- Chirgir „Was Kinder sehen“ dabei. Christoph Rodde zeigt einen imposanten Papierschnitt zum Schöpfungsmodus. Andreas Sachsenmaier stellt das Porträt eines zwanzigjährigen Mädchens auf perforiertem, farbigem Papier vor. Christian Schönwälder ist ohne Titel und André Tempel mit ein „Paar“ aus verschiedensten Materialien und Zeichnungen vertreten. Malereien mit Öl auf Leinwand als „Landschaft“ und „Hotel“ stammen von Mike Strauch und schließlich ist da noch Karen Witte mit ihren Collagen.

Zu sehen ist die Schau bis zum 26. Januar donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, sonnabends von 11 bis 13 Uhr und nach telefonischer Absprache unter 0177- 5833496.

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