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Neue Schau : Galerie Berger zeigt Schäfers „Grüne Gegenden“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ohne das Tamtam einer Vernissage widmet sich die aktuelle Ausstellung dem Maler aus Groß Brütz

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 13:45 Uhr

Eine Vernissage für Ausstellung von Jürgen Schäfer in der Gallery Berger gab es nicht. Diese ist einfach so und ab sofort zu sehen, die erste Ausstellung des Jahres in der Wismarschen Straße 158 – nur wenige Meter vom Schweriner Hauptbahnhof entfernt. Der Besucher sieht hier 31 Malereien und Zeichnungen von dem Groß Brützer Maler: farbig strotzend oder auch kleiner wie „Lebenslauf“ oder mehrere mecklenburgische Landschaften. Groß angelegt sind dagegen die „Grüne Gegend“ oder etwa „Blumenwiese“, „Parklandschaft“ oder „Sommergarten“.

Schäfer ist Leipziger, doch zur Wendezeit 1989 lebte er längst in Mecklenburg. Er floh zu DDR-Zeiten von der Messestadt „ins Gebüsch“, wie er sagt, in die absolute Ländlichkeit des Nordens und aufs Mecklenburger Land. Hier bannt er noch immer die Landschaft auf die Leinwand und in den Rahmen.

Mehrere seiner Werke stellt er in bei Berger aus. Dabei geht es um den „Menschen und Morgensonne“ genauso wie um das „Weizenfeld“, , den „Garten und blauen Himmel“, die „Steine an der Küste“, die „Mecklenburgische Landschaft“ in Kreide und Öl, den „Spaziergänger“ und immer wieder die „Mecklenburgische Landschaft“. Mit der „Menschenmenge“ gleich im Eingangsbereich bezieht sich Schäfer auf die Protestwelle 1989 in Leipzig, Kopf an Kopf dargestellt. In einem Gespräch mit SVZ-Redakteur Werner Mett meinte er auch den Titel jener Schau in der Landeshauptstadt gefunden zu haben „Verweile doch, hier ist es schön“.

Verweilen können die Besucher wochentags von 10.30 bis 18 Uhr, sonnabends von 10.30 bis 14 Uhr.


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