Torsten gebhard : Für Kassetten-Recorder gekellnert

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Torsten Gebhard ist Geschäftsführer der Schweriner Kreishandwerkerschaft – als Schüler hat er sich seinen größten Traum erfüllt

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11. September 2015, 23:16 Uhr

Seinen 50. Geburtstag hat Torsten Gebhard in diesem Jahr gefeiert. Und auch beruflich kann er ein kleines Jubiläum begehen: Seit 15 Jahren ist der Diplom-Ingenieur als Geschäftsführer der Schweriner Kreishandwerkerschaft tätig. Christian Koepke stellte Gebhard die zehn Fragen unserer Zeitung.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Am liebsten bin ich im Schlossgarten, rund um das Denkmal halte ich mich besonders gern auf. Das ist einfach ein besonderer Ort.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Wenn man das nötige Geld hätte, gäbe es viel zu tun. Wichtig finde ich es aber auf jeden Fall, den Zustand der Straßen zu verbessern.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Als Schüler habe ich im Gasthaus „Zur Fähre“ gekellnert, abgewaschen und Kartoffeln geschält. Das Geld brauchte ich für einen Stern-Recorder.

Was würden Sie gerne können?

Ich würde gerne in die Zukunft sehen wollen, um zu wissen, wie es mit Schwerin und der Wirtschaft allgemein weitergeht.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Mein persönlicher Held ist der Buchdrucker und ehemalige Kreishandwerksmeister Walter Mäde. Er hat trotz persönlicher Rückschläge seinen Lebensmut nicht verloren, bleibt optimistisch, blickt nach vorn.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese gerade die Biografie von Manfred von Ardenne. Der berühmte Forscher hat mich immer beeindruckt, einmal durfte ich ihn sogar persönlich kennen lernen.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die Gartensendung des MDR am Sonntagvormittag und die heute-Nachrichten.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Den englischen Eisenbahn-Pionier George Stephenson hätte ich gerne mal getroffen, denn ich bin ein großer Bahn-Fan.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Da fallen mir zwei Präsente ein. Von meiner Mutter habe ich als kleiner Junge ein bedrucktes Glas mit einem Goldrand bekommen. Eigentlich sollte ich das Glas schon zu Weihnachten erhalten, aber meine Mutter hatte es so gut versteckt, dass sie es erst ein halbes Jahr später wiederfand. Das andere Geschenk habe ich von meiner Schwägerin bekommen: eine Tasse mit der Aufschrift „Vergiss mich nicht“. Kurze Zeit später starb meine Schwägerin.

Was werden Sie als Rentner machen?
Als Rentner werde ich mich um meinen Garten kümmern und mit meiner Garten-Eisenbahn spielen.

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