Schwerin : Für den Frühling herausputzen

Mit Putzhandschuhen, Besen und Müllsäcken machen nicht nur die Schweriner ihre Stadt sauber: Auch die Organisatoren packen vom 4. bis 14. April selbst mit an.
Mit Putzhandschuhen, Besen und Müllsäcken machen nicht nur die Schweriner ihre Stadt sauber: Auch die Organisatoren packen vom 4. bis 14. April selbst mit an.

Am 4. April beginnt das Großreinemachen in der Landeshauptstadt.

svz.de von
07. März 2018, 12:00 Uhr

Die niedrigen Temperaturen sind passé und die Sonne lässt endlich den bevorstehenden Frühling erkennen. Mit der dunklen Jahreszeit soll auch der Schmutz verschwinden, der sich im vergangenen Jahr angesammelt hat. Deswegen organisieren die Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin, kurz SDS, auch in diesem Jahr wieder den Frühjahrsputz mit dem Stadtsportbund und dem Schweriner Nahverkehr. Los geht es am 4. April. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass den Schwerinern die Sauberkeit ihrer Stadt am Herzen liegt. Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder viele mitmachen“, sagt Oberbürgermeister Rico Badenschier, der die Schirmherrschaft für den 23. Frühjahrsputz übernimmt.

Gleichzeitig stehen bei den Stadtwirtschaftlichen Diensten wieder 3000 Frühblüher bereit, die von den Ortsbeiräten abgeholt und in ihren Stadtteilen auf öffentlichen Flächen gepflanzt werden können. „Wir wollen nicht nur den alten Müll beseitigen, sondern die Stadt aufblühen lassen“, erklärt SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek.

Ab dem 3. April können die bekannten roten Müllsäcke im Bürgerbüro des Stadthauses, Am Packhof 2-6, oder in der SDS-Zentrale, Eckdrift 43-45, abgeholt werden. Unter der Telefonnummer 0385/6331675 können sich außerdem Unternehmen bei Susanne Ahlschläger melden, die den Putz wie in den vergangenen Jahren koordiniert. „Bei allem Fleiß sollten die Saubermänner stets ihr Handy dabei haben. Wir prämieren Bilder der kuriosesten Funde wieder mit Geldpreisen“, verspricht Wilczek.

Mit der Schrubberparty auf dem Bertha-Klingberg-Platz feiert das Großreinemachen sein Finale: Die „Müllstraßenbahn“ entlädt an der Haltestelle die vollen Säcke und viele Vereine sorgen mit einem bunten Programm für Unterhaltung. „Die Kleinsten der Kita Pumuckl haben Instrumente aus Müll gebastelt und spielen darauf“, so SDS-Bereichsleiter Axel Klabe.

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