Kultur- und Gartensommer MV : Frühlingserwachen auf Japanisch

Machten Werbung für den Kultur- und Gartensommer: Petermännchen Dietrich Felske und Buga-Maskottchen Fiete zogen mit Mascha (l.) und Marlen, die eine traditionelle japanische Tracht trugen, durch das Stadtzentrum. Fotos: Christian Koepke (5)
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Machten Werbung für den Kultur- und Gartensommer: Petermännchen Dietrich Felske und Buga-Maskottchen Fiete zogen mit Mascha (l.) und Marlen, die eine traditionelle japanische Tracht trugen, durch das Stadtzentrum. Fotos: Christian Koepke (5)

Auftakt nach Maß für den Kultur- und Gartensommer: Blütenfest rund ums Schleswig-Holstein-Haus lockte die Gäste in die Innenstadt

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01. Mai 2017, 21:00 Uhr

Das Trommeln half. Vor dem Schleswig-Holstein-Haus hatte sich die Gruppe Tengu Daiko aus Hamburg aufgestellt, um den Wettergott mit ihrem rhythmischen Klopfen gnädig zu stimmen. Und es funktionierte. Der Schweriner Kultur- und Gartensommer erlebte einen Auftakt nach Maß, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Tausende Gäste machten sich auf den Weg in die Innenstadt.

Japanisch kam das Frühlingserwachen in Schwerin daher – nicht nur wegen der Trommelkunst von Tengu Daiko. So konnten die Besucher des Schleswig-Holstein-Hauses beispielsweise auch einer traditionellen fernöstlichen Tee-Zeremonie beiwohnen, sich bei Sushi und anderen Delikatessen stärken und sogar ein japanisches Bogenschießen verfolgen.

Dass es eine Verbindung zwischen Mecklenburg und Japan gibt, zeige die Ausstellung mit Arbeiten von Prof. Heinrich Johann Radeloff im Schleswig-Holstein-Haus, sagte die Leiterin des Kulturforums, Antje Schunke. Daraus sei auch die Idee eines japanischen Blütenfestes in der Landeshauptstadt entstanden. Und dieser Einfall lockte nicht nur Schweriner an, sondern auch viele Auswärtige. „Meine Tochter ist ein großer Japan-Fan“, sagte Margaret Ulka aus der der Nähe von Hamburg. „Da haben wir uns sofort auf die Reise gemacht.“

Auch Ilsemarie Kläke war vom Kultursommer-Auftakt begeistert. „Wir haben unseren Spaß“, sagte die Touristin aus Winsen, die mit ihrer mit ihrer Tochter Ann Christin auf einem Kunsthandwerkermarkt im Großen Moor stöberte, der ebenso zum Frühlingserwachen gehörte wie Aktionen in der Münzstraße, auf dem Markt oder im Konservatorium. „Es ist fantastisch, dass so viele Menschen zusammenarbeiten, um etwas auf die Beine zu stellen“, sagte Vize-OB Andreas Ruhl. Und der nächste Termin im Kultursommer-Kalender ist bereits heute: die Eröffnung des Filmkunstfestes.

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