Tod auf der Landstraße : Frontalcrash kurz vor Goldenstädt

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Foto: Werner Mett

svz.de von
13. März 2014, 19:36 Uhr

Für einen 45-jährigen Opelfahrer kam jede Hilfe zu spät. Er starb am  Abend bei einem Unfall nahe Goldenstädt  in den Trümmern seines Wagens. Die 51-jährige Frau am Steuer des Autos, in das der Opel frontal krachte, kam mit schweren Kopfverletzungen  ins Klinikum Schwerin.

Als der Unfall am Donnerstag kurz nach 16.30 Uhr geschah, schien noch die Sonne.  Freie Sicht, trockene Fahrbahn kaum Verkehr  auf der Kreisstraße  von Goldenstädt in Richtung  Banzkow. In knapp 500 Metern Entfernung macht ein  Anwohner Holz. Als er es krachen hört, reagiert der Mann sofort: Er ist in der Feuerwehr. Doch am Unfallort  erwarte ihn ein  schlimmes Szenario. Zum Glück ist die schwerverletzte Frau ansprechbar. Der Mann  im Wagen gegenüber nicht. Wiederbelebungsversuche  vom Ersthelfer und dann von den Rettungssanitätern bleiben  erfolglos.  Die Frau kann  inzwischen  geborgen werden. Zum Glück hat die Leitstelle einen Hubschrauber mit angefordert. So kann die  Verletzte schnell ins Klinikum gebracht werden. Die zwölf Feuerwehrleute  aus Goldenstädt indes  haben die schwere  Aufgabe, den Toten  zu bergen. Dazu müssen sie das ohnehin zerstörte Auto  komplett aufschneiden.

„Der erste so schwere Unfall in diesem Jahr für uns“, stellt Wehrführer Reiner Kluth fest. Doch die Goldenstädter sind  dafür ausgerüstet , auf solche Einsätze vorbereitet – wegen der Nähe zur B 106 und zur A 14. Dennoch geht   so ein Einsatz immer an die Nieren. Vor allem war allen Helfern unklar, wie  es überhaupt zu diesem  Zusammenstoß  kommen konnte.  Keiner konnte sich erklären, warum  das Fahrzeug mit dem tödlich verunglückten Fahrer in den Gegenverkehr geriet. „Die Frau  jedenfalls hatte keine Chance, den Zusammenstoß zu verhindern“, heiß es. Indes werden die Autowracks beseitigt, die Straße gereinigt. Als gegen 19.30 Uhr die Straße freigegeben wird, ist es schon dunkel. 

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