Banzkow : Fröhliches Krabbeln im Störtal

Auf den Matten im Banzkower Störtal lässt es sich nicht nur gut spielen, sondern auch plaudern:  Susanne Kies und Tochter Tamina (vorne) nutzen das Angebot mit Fred Günther, Maria Schlejsio, Tochter Lucy sowie Beatrice und Gero Pawel (v.l.).
1 von 2
Auf den Matten im Banzkower Störtal lässt es sich nicht nur gut spielen, sondern auch plaudern: Susanne Kies und Tochter Tamina (vorne) nutzen das Angebot mit Fred Günther, Maria Schlejsio, Tochter Lucy sowie Beatrice und Gero Pawel (v.l.).

Während der Nachwuchs die Welt entdeckt, haben Eltern in Banzkow jeden Dienstag Gelegenheit, sich auszutauschen

von
19. November 2017, 16:00 Uhr

An das erste „Krabbelkind“ erinnert sich Astrid Dahl noch genau. Auch Sabine Priesemann kann sich noch gut erinnern. Lena war es. Heute ist Lena sechs Jahre alt und längst aus dem Krabbelalter hinausgewachsen. Doch das heißt nicht, dass die Matten, die im ersten Obergeschoss des Banzkower Störtals auf dem Boden drapiert sind, nicht mehr krabbelnd erkundet werden. Lucy, Gero und Tamina sind sozusagen die neue Krabbel-Generation. Gemeinsam mit ihren Eltern nutzen sie das Angebot des Banzkower Störtals, dienstags von 10 bis 12 Uhr vorbeizuschauen. Dabei geht es für die Eltern um einen Austausch über den noch jungen Nachwuchs, um das Knüpfen von Kontakten. Für die kleinen Racker steht spielen, erleben und vom Krabbel-Nachbar lernen im Vordergrund. Astrid Dahl und Sabine Priesemann sind als Ansprechpartner vor Ort.

„Für mich ist es eine Premiere, ich bin das erste Mal bei der Krabbelgruppe dabei und habe den Aushang am Supermarkt gelesen“, erzählt Susanne Kies, während Tochter Tamina sich rückwärts robbend auf der bunten Matte bewegt. Susanne Kies ist vor neun Monaten das erste Mal Mutter geworden. Nach Banzkow ist sie vor rund zwei Jahren gezogen. Die Gruppe im Störtal nutzt sie, um mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen und auch der Tochter Kontakt zu fast Gleichaltrigen zu ermöglichen.

So beobachten Gero und Tamina mit großen Augen, was der jeweils Andere an Spielzeug greift oder welche Bewegung er macht. Geros Mutter, Beatrice Pawel, empfindet Angebote wie Krabbelgruppen sinnvoll. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass ihr achteinhalb Monate alter Sohn, seitdem er zur Krabbelgruppe kommt, nicht mehr so stark fremdelt. Und wie zum Beweis nimmt er zaghaft Krabbelkurs auf Fred Günther. Der Vater der sechs Monate alten Lucy hat heute frei und wollte das Töchterchen bei der Krabbelgruppe erleben. Gemeinsam mit seiner Partnerin Maria Schlejsio sind sie auf Vorschlag von Nachbarin Beatrice Pawel vorbeigekommen. „Ich schätze den Austausch in der Gruppe und finde es sinnvoll, dass man sich hier als Eltern kennenlernen kann“, so der Familienvater.

Eine Art von Muttergefühlen entwickelt auch Astrid Dahl vom Banzkower Störtal-Verein. Sie koordiniert die Gruppe für Eltern und Kinder, hat in sechs Jahren bereits viele Krabbelkinder größer werden sehen. „Wer vorbeischauen möchte, kann das jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr machen. Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich. Ich halte das relativ stressfrei und ohne Zwänge“, so Astrid Dahl. Sie freut sich, wenn Eltern das Angebot annehmen und der Nachwuchs fröhlich durch das Störtal krabbelt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen