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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. November 2017 | 15:02 Uhr

Müllschieber : Friedrichsthal muss Tonnen schieben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SAS macht Ernst: Müllbehälter müssen zu Sammelplätzen gebracht werden

von
erstellt am 12.Jan.2015 | 22:00 Uhr

Wenn morgen die Müllmänner der SAS in Friedrichsthal die Tonnen entleeren, werden sie dafür nicht mehr in die Stichstraßen fahren. Anwohner müssen ihre Abfallbehälter zu Sammelplätzen bringen. Betroffen sind alle Haushalte in der Alt Meteler Straße, Brüsewitzer Straße, Lützower Ring, Pingelshäger Straße, Gärtnereiweg und Holunderweg. „Alle Anwohner in diesen Straßen haben ihre Abfallbehälter auf den gekennzeichneten Bereitstellungsflächen zum Entsorgungstag aufzustellen“, heißt es in einer Mitteilung der zuständigen SDS. Hintergrund: Das Verwaltungsgericht Schwerin hat Ende Dezember die Eilanträge von klagenden Anwohnern abgelehnt. Das Gericht hatte „das öffentliche Interesse der Behörde am Schutz der Müllwerker vor den Gefahren der Rückwärtsfahrt des Müllfahrzeugs bei der Abholung“ höher bewertet als die Interessen der betroffenen Anwohner (SVZ berichtete).

Die neue Regel gilt, bis eine gerichtliche Entscheidung in der Hauptsache der Klageverfahren vorliegt. Ausgenommen sind davon lediglich die Brüsewitzer Straße 27 bis 61. Hier wird entsprechend des gerichtlichen Vergleichs die Abholung der Abfallbehälter weiterhin grundstücksnah erfolgen, so die SDS. „Nachbarschaftshilfe oder die Inanspruchnahme von Dienstleistern ermöglichen ebenfalls, dass die Behälter für alle Abfallarten pünktlich zur Bereitstellungsfläche und nach der Entleerung wieder zu den Grundstücken gebracht werden“, so SDS-Bereichsleiter Axel Klabe.

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