neue Bestattungs-Möglichkeiten : Friedhof reagiert auf neue Trends

Ein Stein, viele Blumen, mehrere Urnen auf einem Grabfeld – das ist auf dem Alten  Friedhof  schon heute möglich.
Ein Stein, viele Blumen, mehrere Urnen auf einem Grabfeld – das ist auf dem Alten Friedhof schon heute möglich.

Verwaltung der Grabanlagen erweitert den Service und bietet jetzt auch Gartenpflege an – Waldfriedhof bekommt neuen Zugang

von
20. März 2014, 23:54 Uhr

Ob Bestattung oder Beisetzung – Schwerin folgt dem aktuellen Trend nach einem möglichst geringen Pflegeaufwand für die Hinterbliebenen. Der Eigenbetrieb Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin (SDS) bietet deshalb auf dem Alten Friedhof und dem Waldfriedhof unterschiedlichste Grabarten an. „Es stehen klassische Erd- und Urnenreihengrabstätten, Familiengrabstätten, Urnen- und Erdwahlgräber im Rasenfeld, Urnengemeinschaftsanlagen, eine Streuwiese oder auch eine naturnahe letzte Ruhestätte unter der Krone eines Waldbaumes zur Auswahl“, erläutert Nonno Schacht, Bereichsleiter öffentliches Grün/Friedhof bei der SDS.

„Die Wahl einer geeigneten Grabstätte ist von sehr individuellen Vorstellungen geprägt. Mit einer Vielzahl verschiedener zeitgemäßer Angebote kommen wir den Wünschen der Schweriner entgegen“, betont Schacht.

Neue Angebote für Grabstätten werden bei der denkmalpflegerischen Umgestaltung des Alten Friedhofs zum Tragen kommen. So sollen hier und auf dem Waldfriedhof Angebote für gärtnergepflegte Grabstätten integriert werden. Einen Eindruck können die Besucher des Alten Friedhofs derzeit beim Besuch der Ausstellung des „Geschwungenen Gartens am See“ gewinnen.

Bei der Umgestaltung von Grabfeldern, die nur noch einzelne genutzte Grabstellen aufweisen, werden zudem neue Angebote für Urnengrabstätten geschaffen. Neu ist es auch, dass auf dem Alten Friedhof künftig größere Areale für die Auswahl von Baumgräbern ausgewiesen werden sollen. Mit der Schaffung neuer Blickbeziehungen in Richtung Grimkesee und Ostorfer See wird perspektivisch der landschaftliche Bezug des Friedhofs gestärkt und das Gelände zudem noch attraktiver. Der Waldfriedhof wird mit der Fertigstellung des vierten Abschnitts des Dömitzer Landweges einen neuen Zugang direkt an die Gartenstadt erhalten.

„Unsere Angebote orientieren sich an den veränderten Bedürfnissen vieler Menschen. Verstärkt werden beispielsweise Gemeinschaftsgrabanlagen nachgefragt, die die Angehörigen nicht selbst pflegen müssen. Die SDS garantieren hierfür ein umfassendes Angebot“, sagt SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek.

Mehr als 40 000 Grabstätten werden von der Friedhofsverwaltung betreut. Hinzu kommt die Infrastruktur. Ganzjährig gepflegte Wege und Anlagen mit Bäumen, Sträuchern, Wiesen und Rasenflächen, Bänke zum Verweilen, Wasserentnahmestellen sowie Sammelplätze für ausgedienten Grabschmuck gehören so selbstverständlich zu den Dienstleistungen der Friedhofsverwaltung wie eine persönliche Beratung. Dieser umfassende Service wird durch die Grabnutzungsgebühren gedeckt, betont Wilczek.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen