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Unesco-Liste : Freude über Schritt zum Weltkulturerbe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner und Gäste freuen sich über die Aufnahme der Schweriner Bewerbung mit dem Schlossensemble in die deutsche Vorschlagsliste für das Unesco-Welterbe.

von
erstellt am 13.Jun.2014 | 22:00 Uhr

Die Landeshauptstadt hat es mit ihrem Schlossensemble auf die deutsche Vorschlagsliste für das Unesco-Welterbe geschafft. Darüber freut sich besonders Hans-Dieter Waedow, Vorstandsmitglied von Pro Schwerin. Der Verein hatte im Jahr 2000 die Bewerbung initiiert. „Es hat sich gelohnt, dass wir über all die Jahre an dem Thema dran geblieben sind“, so Waedow. Er hatte gerade erst etliche Vereine zusammengebracht und Veranstaltungen in Schwerin zum Welterbetag angeregt. „Diese Aktivitäten müssen wir jetzt weiterführen.“

Auch Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow ist begeistert, dass es Schwerin geschafft hat. „Jetzt geht die Arbeit aber erst richtig los. Wir müssen die Bürger für den Welterbegedanken begeistern.“ Gramkow will den Vorschlag der Kultusministerkonferenz, eine gemeinsame Bewerbung mit den bayerischen Schlössern Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof auf die Beine zu stellen, aufnehmen. „Wir werden auf Bayern zugehen, um die Frage zu klären, ob und wie eine Zusammenarbeit mit den bayrischen Ludwigs-Schlössern die gemeinsamen Chancen zur Aufnahme in das Weltkulturerbe erhöht.“

Martina Müller, Geschäftsführerin der Stadtmarketing-Gesellschaft, bewertet die Aufnahme Schwerins in die Vorschlagsliste „sehr positiv“. „Ich habe immer gesagt, wir schaffen das. Der Hinweis, mit den Bayern zusammenzugehen, zeigt, dass wir uns vor Neuschwanstein nicht verstecken müssen.“ Die Stadtmarketing will das Thema Welterbebewerbung jetzt stärker kommunizieren. „Wir hatten das Thema bereits in unseren Katalog Bustouristik aufgenommen und so nach außen gewirkt. Jetzt muss es uns gelingen – ähnlich wie zur Bundesgartenschau – den Bürgerstolz auf die Welterbebewerbung zu stärken.“

Stadtführer Dietrich Felske freut sich ebenfalls, dass Schwerin einen Schritt weiter gekommen ist auf dem Weg zum Welterbestatus. „Das ist überfällig. Wir hätten den Antrag schon Anfang der 90er-Jahre stellen müssen.“ Nach Felskes Meinung gehört das Schlossensemble unbedingt auf die Unesco-Liste. „Unser Schloss ist schließlich einmalig als 1000-jähriger Herrschaftssitz.“

 

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