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16. Dezember 2017 | 06:33 Uhr

Schwerin : Freie Fahrt im Stadtzentrum

vom

Für die Autofahrer und Nahverkehrskunden in Schwerin ist die Zeit der Umleitungen vorbei: Nach dem Marienplatz sind nun auch die angrenzenden Straßen saniert. Damit ist die Neugestaltung des Stadtzentrums abgeschlossen.

svz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 06:41 Uhr

Altstadt | Für die Autofahrer und Nahverkehrskunden ist die Zeit der Umleitungen vorbei. Die Bauarbeiten rund um den Marienplatz sind beendet. Wirtschaftminister Harry Glawe und Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow gaben gestern Mittag die Wittenburger und die Lübecker Straße wieder für den Verkehr frei. Damit ist die Neugestaltung des unmittelbaren Stadtzentrums mit dem Marienplatz und dessen so genannten Erweiterungsflächen in der Wismarschen Straße, der Helenenstraße und der Lübecker Straße abgeschlossen.

"Die Tiefbauarbeiten konnten wir in den umliegenden Straßen termingerecht abschließen", sagte der Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, Bernd-Rolf Smerdka. "Überraschungen hat es diemal nicht gegeben." Das chinesische Natursteinpflaster war rechtzeitig bestellt worden. Anders als beim Marienplatz, für den zunächst falsche oder verspätete Lieferungen aus Fernost eintrafen, waren die Pflastersteine für die Helenen- und die Lübecker Straße rechtzeitig da. Auch eine befestigte Wehranlage aus dem 16. Jahrhundert, die in der Helenenstraße vermutet worden war, ist nicht gefunden worden, wodurch es keinen Verzug durch Untersuchungen der Bodendenkmalpflege gab. Auch der Nahverkehr hatte keine Schwierigkeiten bei der Erneuerung seiner Anlagen. "Mit dem Gleisbau waren wir sogar etwas vorfristig fertig", sagte Geschäftsführer Norbert Klatt.

Seit gestern rollen die Bahnen nun wieder durch die Friedensstraße und den Wittenburger Berg hinunter. Die Sperrung der Franz-Mehring-Straße für Autos ist beendet. Allerdings sind auch die provisorisch in der Friedensstraße und in der Wittenburger Straße sind wieder aufgehoben. "Aufgestellte Halteverbote sind unbedingt einzuhalten", hieß es aus der Stadtverwaltung.

Oberbürgermeisterin Gramkow hob hervor, dass die Schweriner Bürger und die ansässigen Gewerbetreibenden "in den vergangenen zwei Jahren mit viel Verständnis und Gelassenheit auf Verkehrsumleitungen, Baulärm und andere Unannehmlichkeitern reagiert haben". Allerdings hatte es vor allem in der Wismarschen Straße immer wieder Beschwerden von Anwohnern gegeben. "Mit der nun erfolgten Neugestaltung der anliegenden Straßen soll die Anziehungskraft der Innenstadt mit ihren Einkaufsmöglichkeiten und als Tourismusmagnet gestärkt werden", sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe

Die Neugestaltung des Marienplatzes sowie die ober- und unterirdische Sanierung der angrenzenden Straßen hat rund fünf Millionen Euro gekostet. Knapp 1, 9 Millionen Euro davon kamen von der Europäischen Union.

Die Buddelei innerhalb des Innenstadtringes ist aber noch nicht abgeschlossen. Schon im kommenden Jahr soll es erneut Straßenbauarbeiten geben. Die Wittenburger Straße wird bis 2015 zwischen Obotritenring und Voßstraße saniert. Ein Jahr später soll dann der Neubau der Brücke über die Bahngleise folgen.

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