Schwerin investiert : Freie Bahn für Berufsschulneubau

Baustelle Gadebuscher Straße: Jetzt werden Leitungen verlegt und Baugrund vorbereitet.
Baustelle Gadebuscher Straße: Jetzt werden Leitungen verlegt und Baugrund vorbereitet.

Nach dem Abriss des alten Gebäudes werden nun das Baufeld und die Versorgungsleitungen für den Hochbau vorbereitet.

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25. Januar 2018, 05:00 Uhr

Gute Nachricht für 1700 Berufsschüler und Fachabiturienten, die an der Beruflichen Schule Technik der Landeshauptstadt lernen: Anders als bei anderen Bauvorhaben der Stadt läuft das Projekt Neubau der Berufsschule in Lankow exakt nach Plan. Das Wirtschaftsministerium hatte 2016 mit der Förderzusage von rund 20 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) den Weg für den Neubau statt der Sanierung des alten Plattenbaus frei gemacht. Im vergangenen Jahr erfolgte dann der Abriss des maroden Gebäudes. Der wurde im September termingerecht abgeschlossen. Zur Zeit läuft die Baufeldfreimachung für den Neubau des Hauptgebäudes der Beruflichen Schule Technik.

„Derzeit müssen auf dem Areal die Entsorgungsleitungen für Regen- und Schmutzwasser des Wohngebiets Lankow umverlegt werden. Dies ist mit erheblichen Erdarbeiten verbunden, weil die Leitungen auf einer Strecke von gut 150 Metern bis zu 7,50 Meter tief liegen und in eine ebenso tiefe Lage an andere Stelle umverlegt werden,“ erläutert Ulrich Bartsch, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements der Landeshauptstadt (ZGM). Die Baumaßnahme für den Neubau selbst wird nach der Frostperiode noch im Frühjahr erfolgen, kündigt Bartsch an. „Auch dabei werden wir mit Erdarbeiten für die Gründung des Gebäudes beginnen“, sagt der ZGM-Chef.

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 23 Millionen Euro. Den Löwenanteil trägt das Land, auf die Landeshauptstadt kommen Eigenmittel in Höhe von rund drei Millionen Euro zu. Die Architektur des Neubaus ist modern und orientiert sich am Rostocker Berufsschulzentrum. Statt klassischer Unterrichtsräume wird es künftig so genannte Lernumgebungen geben. Gebraucht werden moderne Fachräume für Physik und Chemie sowie Werkstätten für die praktische Arbeit. Vorgesehen sind zudem Aula, Mensa, Bibliothek und Aufenthaltsräume sowie mobile Computerkabinette.

Derzeit werden die rund 1700 Berufsschüler und Fachabiturienten dezentral an mehreren Standorten im gesamten Schweriner Stadtgebiet verteilt unterrichtet. Das soll sich ab 2019 ändern

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