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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. Oktober 2017 | 01:22 Uhr

Schloss Wiligrad : Frauen richten Sommersalon ein

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vier Künstlerinnen stellen auf Einladung des Kunstvereins Wiligrad gemeinsam im Schloss aus - Sonnabend ist Eröffnung.

svz.de von
erstellt am 20.Jun.2014 | 16:00 Uhr

Das Motto ist Programm: „Sommersalon – Sommergäste 2014“ heißt die Ausstellung auf Schloss Wiligrad, die am morgigen Sonnabend um 17 Uhr eröffnet wird. „Mit dieser Schau wollen wir den Gästen im Land und unseren treuen Stammbesuchern etwas Leichtes und Stimmungsvolles bieten – passend zur Jahreszeit“, sagt Jutta Albert vom gastgebenden Kunstverein. Werke der Porzellan-Designerin aus Lübstorf sind darin nicht zu finden. Der Kunstverein hat vier andere Künstlerinnen eingeladen, diese Sommerschau zu gestalten. „Wir haben nichts gegen Männer. Aber dieses Mal wollten wir die weibliche Handschrift in den Mittelpunkt rücken“, betont Jutta Albert. Und die ist nicht in jedem Fall gleich. Auch Genre, Arbeits- und Herangehensweisen, Materialien, Motive sind individuell. Gemeinsam sind den vier Künstlerinnen aber die Experimentierfreude und der Mut, sich auf solche eine Schau einzulassen.

Caroline von Bodecker aus Wittenförden steuert Collagen, Malereien und Keramiken bei. Vieles, beispielsweise die im Erker ausgestellten Zeichnungen von Sitzmöbeln, sind extra für den Sommersalon im Wiligrader Schloss entstanden. „Schließlich sind schon allein die Ausstellungsräume so fantastisch, dass sich die Werke darin einfügen sollten“, so Caroline von Bodecker.

Ihre Cousine Annette von Bodecker-Büttner, die heute in Dresden und Schwerin zu Hause ist, steuert vor allem Illustrationen von Kinderbüchern bei. Als Kinderbuch-Illustratorin hat sich Annette von Bodecker-Büttner einen Namen über die Landesgrenzen hinaus gemacht. So wurde sie 2012 mit dem österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Ihre Illustrationen im Orginal schmücken in den nächsten fünf Wochen vor allem die obere Galerie.

Die Cousinen legten beim Aufbau der Sommerschau mit Hand an, rückten auch die Werke von Angela Willeke und Christina Pohl ins richtige Licht.

Christina Pohl lebt und arbeitet in der Uckermark. Sie ist vor allem mit großformatigen Gartenlandschaften vertreten. Die Künstlerin stellt einfache Dinge in einfacher Formensprache dar und erzielt damit überraschende Effekte, deren Spannweite von heiter bis majestätisch reicht.

Angela Willeke ist für die drei anderen Künstlerinnen eine bislang unbekannte Größe. Doch der Kunstverein wollte ihre Werke zu „Flüchtigen Momenten in Paper-Art“ unbedingt im Sommersalon dabei haben. Denn Hände, Gesichter und Raum-Installationen zeichnen sich durch eine hohe Leichtigkeit aus.

Eröffnet wird diese Ausstellung am Sonnabend, 21. Juni, um 17 Uhr. Danach ist der Sommersalon bis zum 27. Juli geöffnet, dienstags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen 3,50 Euro Eintritt, ermäßigt kostet eine Karte 2,50 Euro.

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