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Windros-festival in Muess : Folk-Musik vereint die Nationen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Windros-Festival lockte mehr als 2000 Zuschauer ins Museumsdorf: Sänger aus Afrika, Skandinavien und Mecklenburg begeisterten

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erstellt am 10.Sep.2017 | 23:41 Uhr

Schwerin steht auf Folk: Mehr als 2000 Besucher kamen von Freitag bis Sonntag ins Museumsdorf Mueß, um „Voices&Noises“, Sänger und Percussions aus Afrika, Skandinavien und Mecklenburg zu hören. Besucher jeden Alters kamen – vom Krabbelkind bis zum Rentner. Beste Laune, erstaunliche Tanzfreudigkeit und Durchhaltevermögen vereinte sie. Das große Abschlusskonzert des einmaligen Windros-Orchesters 2017 begann erst um 22 Uhr. Grund für den späten Start: Sehr viel gutes Programm vorher. Auf sechs Bühnen gab es mehr als 30 unterschiedliche Veranstaltungen. Dabei konnten die Besucher auch die richtigen Tanzschritte für Schottisch, Walzer und Polka wiederholen, um sie später am Abend ordnungsgemäß einzusetzen.

Vorbild für das Windros-Festival, das seit 2013 in Mueß stattfindet, ist das Newport-Folkfestival von 1959 in den USA. Dort trafen Banjo-Spieler und Geiger vom Lande auf Folkmusik-Freunde aus der Stadt – und schufen gemeinsam wunderbare Musik, erzählt Ralf Gehler, selbst Folk-Musiker, Leiter des Zentrums für Traditionelle Musik und Mitveranstalter von Windros.

Bibish Mola aus Togo demonstrierte eindrücklich, wie gut Künstler sogar aus verschiedenen Nationen zusammen passen. Er spielte mit Manu Kolditz und Max Heike Homp von „Milk and Mustard“ und anderen Schwerinern Reggae – das Publikum war hingerissen.

Obwohl noch ein bisschen übermüdet von einiger Mehrarbeit durch die Schauer am Freitag und Sonnabend – zwei Zirkuszelte wurden spontan für die Zuschauer aufgestellt – plant Ralf Gehler jetzt schon am Windros-Fest 2018. Dann soll die Seefahrt im Mittelpunkt des Programms stehen. Motto: „Seemanns Braut ist der See.“

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