Jubiläum : Fokus auf soziale Gerechtigkeit

Ulrich Haesener leitet den Kreisverband.
Ulrich Haesener leitet den Kreisverband.

Sozialverband in Schwerin feiert heute das 25-Jährige Bestehen

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23. September 2015, 12:00 Uhr

Mit einem Festakt im medienhaus:nord feiert der Sozialverband in Schwerin heute das 25-jährige Bestehen. „Wir wollen auf unsere Arbeit zurückblicken und langjährige Mitglieder ehren“, sagt der Kreisvorsitzende, Ulrich Haesener. Mehr als 60 Gäste aus Politik und Gesellschaft werden erwartet, darunter auch Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Im Mittelpunkt der Arbeit des Sozialverbandes steht die Beratung bei Themen wie Schwerbeschädigung, Pflege und Rente. „Von Anfang an tritt der Sozialverband für soziale Gerechtigkeit ein“, betont Haesener, der seit 25 Jahren ununterbrochen dem Vorstand angehört. „Bei unseren sozialpolitischen Aktivitäten arbeiten wir eng mit der Stadtverwaltung, der Stadtvertretung sowie dem Senioren- und dem Behindertenbeirat zusammen.“ Außerdem wirke der Sozialverband im Seniorenparlament mit, so Haesener. Zentrale Forderungen des Verbandes richteten sich unter anderem auf eine kontinuierliche Pflegeplanung und auf ein größeres Angebot beim sozialen Wohnungsbau. „Bei barrierefreien Wohnungen gibt es immer noch einen großen Nachholbedarf“, sagt der Vorsitzende.

„Gemeinsam statt einsam“, so lautet das Motto des Sozialverbandes. Und so spielt in den fünf Ortsgruppen – Weststadt, Dreesch, Lankow, Görries und Sukow/Leezen – auch die Geselligkeit eine große Rolle. Regelmäßig gibt es Treffs, werden Feste gefeiert, Ausflüge gemacht und Mitglieder betreut.

Hervorgegangen ist der Sozialverband aus dem 1917 entstandenen Bund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten, später Reichsbund. In Schwerin wurde der Reichsbund am 3. August 1990 wiedergegründet. 1995 beschloss die Bundestagung des Reichsbundes die Änderung des Namens in „Sozialverband Reichsbund“, seit 1999 dann „Sozialverband Deutschland“. So habe sich der Verband den neuen Herausforderungen in der Gesellschaft gestellt und sich für alle sozial Schwachen geöffnet, erklärt Haesener.

„Wir verstehen uns heute als moderner Dienstleistungsverband“, sagt der Vorsitzende. Ob Information und Beratung in Fragen des Sozialrechts, Rechtsvertretung in Antrags- und Widerspruchsverfahren vor Sozialgerichten oder Hilfe bei Anträgen und Behördengängen – wer Unterstützung brauche, der könne immer dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr in die Geschäftsstelle am Dreescher Markt 2 kommen, telefonisch zu erreichen unter der Nummer 0385-3977167.

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