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22. November 2017 | 19:37 Uhr

Schwerin : Fördergeld für Schlossanleger schwankt

vom

Die Wellen um den umstrittenen Schiffsanleger schlagen so hoch, dass jetzt die Finanzierung zu schwanken scheint. Nach dem Baustopp, verlangt jetzt das Wirtschaftsministerium ein eindeutiges Signal der Stadt für den Bau.

svz.de von
erstellt am 20.Apr.2012 | 07:31 Uhr

Ostorf | Die Wellen um den umstrittenen Schiffsanleger schlagen weiter hoch, so hoch, dass jetzt die Finanzierung zu schwanken scheint. Nachdem der Bau am Franzosenweg gegenüber des Schlosses aufgrund eines laufenden Gerichtsverfahrens gestoppt worden ist, fordert das Wirtschaftsministerium ein positives Signal der Stadt für den Bau, wie Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) berichtete. Daran knüpft die Behörde die bislang zugesagten Fördermittel in Höhe von knapp 157 000 Euro. Der Steg ist mit insgesamt 250 000 Euro veranschlagt.

Im Klartext: Die Stadtvertreter sollen dem zurzeit diskutierten Antrag über einen sofortigen Baustopp aus der Feder von SPD/Grüne-Fraktionschef Daniel Meslien eine klare Absage erteilen. Allerdings positionierte sich der Wirtschaftsausschuss bereits einstimmig für den Baustopp. Der Finanzausschuss vertagte seine Entscheidung. "Eine Entscheidung der Stadt für den Schiffsanleger ist unabhängig vom Gerichtsurteil, würde aber ein eindeutiges Sig nal in das Ministerium senden", erklärte die OB.

Derzeit behandelt das Verwaltungsgericht eine Klage des Bundes für Umwelt und Natur (BUND) gegen den Schiffsanleger. Nach Auffassung des Ver bandes kommt es mit dem Bau zu Be einträchtigungen des EU-Vogelschutzgebietes "Schweriner See". Gramkow geht aber davon aus, dass die Arbeiten im September fortgesetzt werden.

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