Neuer Automat : Flippermuseum kann einkaufen

Glück gehabt: Volkmar Menck hat 1000 Euro fürs Museum gewonnen, in dem er sich engagiert.
Glück gehabt: Volkmar Menck hat 1000 Euro fürs Museum gewonnen, in dem er sich engagiert.

Neuer Automat auf Wunschliste: Volkmar Menck gewinnt beim Wettbewerb seines Arbeitgebers und bringt das Geld in sein Ehrenamt ein

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18. August 2015, 14:00 Uhr

„50 erfolgreiche Jahre – 50 gute Taten.“ Das ist das Motto eines Wettbewerbs der ECE-Gruppe, zu der auch das Schweriner Schlosspark-Center gehört. Die Idee dahinter war es, das Gesamtpreisgeld von 50 000 Euro an 50 verschiedene gemeinnützige Projekte auf-zuteilen und zu spenden. Bewerben konnten sich Mitarbeiter der ECE, die sich ehrenamtlich in Vereinen oder Institutionen betätigen. Anlass der Aktion des in Hamburg ansässigen europäischen Marktführers von Shoppingcenter-Entwicklern und -Betreibern war das 50-jährige Firmenjubiläum.

Beworben hatte sich auch Volkmar Menck, der als „Deputy Technical Manager“ im Schlosspark-Center arbeitet. Der Haustechniker engagiert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich für das Flippermuseum in der Weststadt und stellte den Verein beim Wettbewerb der ECE vor. Und er gewann: 1000 Euro stehen dem Museum mit historischen und neuen Flipperautomaten, in der Friesenstraße 29 jetzt zur Verfügung.

Von diesem Geld soll nun ein neuer Flipper angeschafft werden: „Welcher Typ es sein soll, steht aber noch nicht ganz fest“, verrät Volkmar Menck. Momentan sind mehr als 90 Flipperautomaten aus sieben Jahrzehnten im Museum ausgestellt. Auf 400 Quadratmeter Fläche sind die Geräte zu entdecken und auszuprobieren. Etwa genauso viele Automaten stehen aber auch noch unbespielbar im Keller des Museums. „Die Flipper, die wir erhalten, sind zumeist in einem erbärmlichen Zustand“, erzählt der Techniker. Diese wieder flott zu machen ist Aufgabe von Volkmar Menck, der für die Reparatur eines Automaten etwa ein halbes bis dreiviertel Jahr benötigt.

Er repariert, lackiert, bearbeitet die Spielflächen und bessert Farben aus. „Danach sehen sie besser aus als neu“, berichtet er stolz und sagt: „Ich mach das gerne und es ist schön zu sehen, wie die Leute dann Spaß am Spielen haben oder ältere Menschen in Erinnerungen schwelgen.“

Und um den Spaß soll es im Flippermuseum auch gehen. Die Flipper sind keine Glücksspielautomaten und haben keine Geldgewinnmöglichkeiten – man kann so lange frei spielen, wie man Lust daran hat. Und das gern auch im Team: Kindergeburtstage und Firmenfeste werden in der Friesenstraße ebenfalls ausgerichtet. Auch regelmäßige ferienangebote für Kinder gehören mit zum Museumsprogramm des Teams aus der Friesenstraße.

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