Fliegerbombe wird heute entschärft

<strong>Dieser Bereich der Feldstadt</strong> wird heute evakuiert. Auch das Durchfahren ist hier für Nichtbewoh ner selbstverständlich verboten.<foto>Stadt</foto>
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Dieser Bereich der Feldstadt wird heute evakuiert. Auch das Durchfahren ist hier für Nichtbewoh ner selbstverständlich verboten.Stadt

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20. Juli 2012, 10:56 Uhr

Feldstadt | Erneut Bombenalarm am Liebknechtplatz: Gestern stießen Mitarbeiter des Munitionsbergungsdienstes auf eine 150-Pfund-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie wird heute entschärft. Große Teile der Feldstadt müssen dafür evakuiert werden, 1147 Menschen sollen ihre Wohnungen bis zum Nachmittag räumen. Als Notunterkunft wird die Turnhalle des Fridericianums zur Verfügung gestellt. Das Augustenstift ist von der Evakuierung nicht betroffen, da der Blindgänger genau vor der alten Liebknechtschule liegt, unter einer Grünfläche an der Ecke Schäferstraße, Feldstraße. Das massive Gebäude würde das dahinter liegende Altenheim vor der Druckwelle schützen, die bei einer - ungewollten - Explosion der Bombe durch die Feldstadt rollen würde. Feldstädtern wird auch empfohlen, einfach ausgiebig einkaufen zu gehen oder einen Ausflug zur Ostsee zu unternehmen. Die Evakuierung der Straßen rund um den Fundort beginnt um 8 Uhr.

Die eigentliche Entschärfungsphase ist dann für 15 Uhr geplant. Der Zeitplan richtet sich in diesem speziellen Fall nach der Bahn, erklärt Sprengmeister Burkhard Pohl. Der letzte Intercity nach Hamburg passiert die Feldstadt gegen halb drei, danach kann die Feinarbeit am Zünder beginnen. Zum Evakuierungsraum gehören die Feldstraße 1-34, Gartenstraße 3a-27, Große Wasserstraße 1-17, Karl-Liebknecht-Platz 2-8, Eisenbahnstraße 2-38, Hermannstraße 13 und 17, Brunnenstraße 5, 11, 13, 15a, 25, 29, Kehrwieder 1-2, Seestraße 7-24, Schäferstraße 20-46 und Wallstraße 44-46. Zusätzlich sperrt die Polizei heute ab 8 Uhr einen erweiterter Bereich entlang des Ostorfer Ufers, des Platzes der Jugend, der Goethe- und Wallstraße, den nur Anwohner befahren dürfen. Der Ordnungsdienst der Landeshauptstadt informierte noch am Freitagabend die betroffenen Anwohner per Handzettel über die bevorstehende Evakuierung.

Für Bürgeranfragen ist bis auf weiteres rund um die Uhr ein Bürgertelefon unter der Nummer 0385-5000444 geschaltet.

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