Wahlkampf in Schwerin : Fit durch den Haustür-Wahlkampf

Plakate hängen und Gespräche an der Haustür: Dietrich Monstadt ist im Wahlkampf viel unterwegs.
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Plakate hängen und Gespräche an der Haustür: Dietrich Monstadt ist im Wahlkampf viel unterwegs.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt will den Wahlkreis 12 wieder gewinnen und ist dafür aktuell viel unterwegs

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01. September 2017, 08:00 Uhr

„Klar, wir haben zum Glück viele Parteifreunde, die mich tatkräftig unterstützen“, sagt Dietrich Monstadt, der jetzt zum dritten Mal in Folge als Direktkandidat der CDU in den Bundestag einziehen möchte. „Aber ich mache auch viel selbst.“ Sagts – und hievt einen weiteren Stapel Wahlplakate mit seinem Konterfei in den Caddy. Sein Ziel, 10 000 Schritte täglich für die Fitness zu absolvieren, schaffe er derzeit locker, sagt der Schweriner Rechtsanwalt, der 2007 erstmals in den Bundestag einzog. Denn Haustür-Wahlkampf vom Dörfchen Zülow bis zu den Städten Hagenow und Schwerin ist angesagt. „Dabei kommt es zu vielen interessanten Gesprächen“, so der CDU-Politiker. „Es ist viel angenehmer, als ich es mir vorgestellt habe.“ Richtige Ablehnung habe er bislang kaum erfahren, sagt er. Eher reiche die Palette vom interessierten „Sie hier in meinem Dorf?“ bis hin zu konkreten Fragen und Anliegen. Bis zum 23. September will Monstadt das „Fitnessprogramm für Abgeordnete“ noch voll durchziehen.

Nachdem das Auto beladen ist, gönnt sich der Wahlkämpfer eine kurze Pause. Es gibt schwarzen Kaffee, in den er einen Löffel Honig einrührt. Monstadt ist Diabetiker und achtet auf seine Ernährung. Einen nationalen Diabetis-Plan möchte er unbedingt auf den Weg bringen. Dadurch soll deutschlandweit früher präventiv gehandelt und auch Mediziner besser zum Thema geschult und vernetzt werden. Der Gesundheitsexperte seiner Bundestagsfraktion hält das angesichts der rasant steigenden Zahl der Erkrankungen für absolut erforderlich. „Leider ist das bisher am Koalitionspartner gescheitert“, so Monstadt.

Nach seinen größten Erfolgen in Berlin befragt, muss er nicht lange überlegen: Dass so viel Geld für den Ausbau der Infrastruktur in MV fließt – dafür habe er sich persönlich engagiert. „Anders leider als unsere Landesregierung“, sagt er. Den in Kürze beginnenden Ausbau der B 321 zwischen Schwerin und Raben Steinfeld und den Ausbau der Breitbandversorgung für schnelles Internet zählt er dazu.

Daran will er in der neuen Wahlperiode anknüpfen – am liebsten wieder als Gewinner des Wahlkreises 12. Gegen eine Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wäre das sicher schwerer geworden, gibt er zu. Aber die ist ja jetzt Regierungschefin in Schwerin.

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