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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. Oktober 2017 | 02:37 Uhr

20 Fragen an : Fischer hat ein Herz für Hansa

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mario Piehl hat zwar wenig Zeit für Hobbys, aber zum Fußballgucken fährt er gerne mal nach Rostock. Heute stellt er sich den 20 Fragen der SVZ

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2014 | 08:00 Uhr

Der Matjessalat ist manchmal mittags schon ausverkauft, so begehrt ist diese selbstgemachte Leckerei aus dem Hause Piehl. Auch bei eisiger Kälte verkauft Mario Piehl frischen Fisch auf den Schweriner Märkten. Karpfen, Forellen, Saiblinge sind zurzeit die Renner, viele der Tiere kommen aus den eigenen Teichen. Für alle seine Kunden hat Mario Piehl ein freundliches Wort, obwohl der Job hart ist: An sechs Tagen die Wochen sind die Verkaufswagen unterwegs, oft muss der 27-Jährige morgens um 4 Uhr aufstehen. Auch bei Frost und Wind beantwortet der Junior- Chef der Binnenfischerei Alt Schlagsdorf gern die 20 Fragen der SVZ.

 

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Am liebsten bin ich in der Gegend rund ums Schloss, das ist ja wirklich das Highlight von Schwerin.
Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde mehr Angebote für Rentner schaffen. Viele meiner Kunden sind ältere Menschen und die beklagen sich oft, dass sie hier nichts zu tun haben, nicht wissen, was sie machen sollen und nur allein zu Hause sitzen.
Wo kann man Sie in Schwerin am ehesten treffen?

Mit meinem Verkaufswagen auf den Märkten am Bahnhof, in der Edgar-Bennert-Straße oder am Dreescher Markt.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit Blumenpflanzen auf der IGA in Rostock.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Für mein erstes Moped.
Was würden Sie gerne können?

Ich würde gerne besser zeichnen können, so wie ein Kumpel von mir, der tolle Landschaftsbilder aufs Papier bringt.
Was stört Sie an anderen?

Egoismus und Oberflächlichkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über das Dschungelcamp. Ich frage mich wirklich, was Leute bewegt, da mitzumachen.
Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?

Ich bin mit meinem Quad über Waldwege gefahren, auf denen das bestimmt verboten war.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Mein Opa. Der hat seit zwei Jahren schwer mit seiner Hüfte zu kämpfen, hat sich aber nie aufgegeben.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Bücher lese ich nicht so gerne, dafür lieber Zeitschriften über Autos oder Sport.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

„Two an a half men“ auf Pro 7. Wobei ich die alten Folgen besser finde als die neuen.
Wo trifft man Sie eher: beim Fußball, Handball oder Volleyball?

Ich fahre jetzt immer noch mal zu den Hansa-Spielen nach Rostock. Als die Post-Handballer noch in der Kongresshalle gespielt haben, war ich auch oft als Zuschauer dabei.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Hansa-Trainer Andreas Bergmann Von ihm würde ich gerne erfahren, wie es nun weiter geht mit dem Verein.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Am liebsten Deutsches und zwar Klassiker wie Hamburger Schnitzel oder Bratkartoffeln mit Sauerfleisch.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Mit dem Mecklenburg-Lied. Ich bin eben sehr heimatverbunden.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

An ein Armband, das ich vor zweieinhalb Jahren von meiner Freundin geschenkt bekommen habe. Bei der Arbeit trage ich es allerdings nicht.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Einmal quer durch Amerika fahren, am besten mit einem kleinen Wohnmobil.

Was werden Sie als Rentner machen?

Ich hoffe, dass ich überhaupt noch Rente bekomme. Aber ich werde auch nach 65 nicht auf der faulen Haut liegen, das ist nichts für mich.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Meinem Vater, der zu DDR-Zeiten Hochseefischer war und dann nach der Wende die Binnenfischerei in Alt Schlagsdorf übernommen hat.

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