Schwerin : Firma für Videoüberwachung gesucht

Die bisherigen Kameras sind noch nicht abgebaut.
Die bisherigen Kameras sind noch nicht abgebaut.

Marienplatz: Land bereitet neue Ausschreibung vor. Absage an Polizeistation.

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12. Juli 2018, 05:00 Uhr

Das Land hält an den Plänen für eine Videoüberwachung des Marienplatzes fest, will nach dem Scheitern der ersten technischen Umsetzung einen weiteren Versuch starten. Das bestätige die Sprecherin des Innenministeriums, Marion Schlender, jetzt noch einmal auf Anfrage unserer Zeitung. „Die Vorbereitungen für eine europaweite Ausschreibung haben umgehend nach Rücktritt vom Vertrag mit dem bisherigen Auftragnehmer begonnen“, sagte sie. Mit einem Ergebnis werde bis Ende des Jahres gerechnet. Zugleich äußerte sich Schlender zuversichtlich, dass das Problem der Datensicherheit durch einen neuen Anbieter gelöst werden könne. Eine „abschließende Bewertung“ freilich sei erst in einer Testphase des installierten Systems möglich, schränkte die Sprecherin ein.

Wieviel Geld das Land beim neuen Anlauf für die Videoüberwachung voraussichtlich in die Hand nehmen muss, ließ Schlender offen. Aus „wettbewerbstechnischen Gründen“ könnten die kalkulierten Kosten nicht öffentlich genannt werden. Für die abgebrochene erste Runde in Sachen Bildüberwachung müsse das Land nicht aufkommen, weil die beauftragte Firma die vereinbarte Leistung nicht erbracht habe, so die Sprecherin. Forderungen aus der Stadtpolitik nach einer festen Polizeistation auf dem Marienplatz erteilte Schlender eine Absage: „Aus polizeifachlicher Sicht ist die 24-Stunden-Bildüberwachung die effizienteste Maßnahme zur Bekämpfung der Kriminalität auf dem Marienplatz in Schwerin.“




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