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Zeitung für die Landeshauptstadt

11. Dezember 2017 | 16:25 Uhr

Hinter den Kulissen : Filmtheater baut Saal an

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Capitol investiert in Sicherheit und erweitert seine Räumlichkeiten für gehobene Kinoansprüche

von
erstellt am 06.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Umbau hinter den Kulissen: Das altehrwürdige Filmtheater Capitol hat eine umfassende Verjüngungskur bekommen. „Alle fünf Kinosäle wurden bautechnisch, sicherheitstechnisch und malermäßig grundlegend instandgesetzt und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Zudem wurde im Capitol ein sechster Kinosaal mit 62 Plätzen angebaut“, sagt Friedhelm Boese, der Vertreter des Eigentümers. Insgesamt werde im Millionenbereich investiert.

Vor allem der Anbau hatte es in sich: Er ist quasi unter dem Biergarten des Stadtkrugs entstanden. Dafür mussten Fundamente verstärkt, die Statik ertüchtigt, Fluchwege neu angelegt werden. „Kino 6 ist etwas für gehobene Ansprüche. Es hat bequeme Ledersessel mit verstellbarer Rückenlehne und breiten Armlehen und viel Beinfreiheit. Die ganze Ausstattung versprüht Klubkino-Atmosphäre“, sagt Kinoleiter Dirk Mattenklott.

Das soll sich auch im Programm widerspiegeln. „Wir starten mit Filmen wie Taxi Teheran, der Amy Winehouse-Dokumentation, dem Streifen ,Am Ende ein Fest‘“, kündigt Mattenklott an. Die digitale Projektionstechnik werde über das zentrale Filmtheater-Managementsystem gesteuert.

Eine der größten Herausforderungen bei den Modernisierungsarbeiten im Filmtheater sei der Denkmalschutz im Capitol 1 gewesen, sagt Friedhelm Boese rückblickend. Denn das historische Lichtspielhaus musste einerseits im ursprünglichen Stil erhalten, andererseits aber sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Es sei aber gut gelungen, die Entrauchungs- und Löschsysteme so einzubauen, dass sie kaum sichtbar seien. Die historische Lüftungsanlage wurde reaktiviert, Wärmerückgewinnungssysteme installiert, Decke und Außenwände gedämmt. „Jetzt folgt die Modernisierung der Toiletten und Foyers und der Innenausstattung der anderen Säle – ohne den Kinobetrieb zu stören“, verspricht Mattenklott.

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