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Grossübung in Demen : Feuerwehrnachwuchs zwölf Stunden lang im Einsatz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 02.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Eine aktive Nachwuchsabteilung hat die Feuerwehr Demen. 20 Mädchen und Jungen machen mit, die Hälfte davon ist unter 10 Jahre alt. „Das ist schon eine Herausforderung für uns, wir müssen uns bei den Angeboten auf große Altersunterschiede einstellen, aber das klappt“, so Jugendwartin Rosi Voeltz. Auch der Zwölf-Stunden-Dienst, der am Wochenende absolviert wurde, war entsprechend gestaltet. Nach einem Frühstück ging es auf den rund drei Kilometer langen Rundmarsch. Stationen wie Löschangriff nass, Erste Hilfe und auch das Knoten waren zu absolvieren. Ganz stolz waren die Kleinsten, die kaum in die Einsatzkleidung passten, aber erstmals in den Löschangriff nass eingreifen durften, „natürlich mit einem Druckminderer“, so Rosi Voeltz. Zwei B-Schläuche waren auszurollen, ein Verteiler zu setzen, zwei C-Schläuche mit dem Strahlrohr folgten. Und dann hieß es „Wasser marsch“. Vanessa Kugler ist seit sechs Jahren bei der Jugendwehr und schon ein alter Hase. „Es macht Spaß, die Kameradschaft untereinander ist wichtig und ich lerne, anderen zu helfen“, sagte die 14-Jährige. Sie kann sich durchaus vorstellen, später einmal in die Einsatzabteilung zu wechseln.

Spaß machte auch die Erste Hilfe. Während die größeren Kinder bereits Verbände anlegten, lernten die Kleinsten, ein Pflaster richtig zu platzieren. Gerade diese angepassten Angebote sorgen dafür, dass es keinem langweilig wird und alle in das Geschehen eingebunden werden.

Weitere Höhepunkte waren zwei Unfallszenarien. Zum einen war ein Radfahrer mit einem Auto kollidiert und zum anderen stießen zwei Radfahrer zusammen. Hier zeigten vor allem die Größeren, was sie bereits gelernt haben.

Die Kameraden aus der Einsatzabteilung unterstützten dieses Training. Die Frauen sorgten für die Verpflegung. Und nach dem Dienst ging es ans Aufstellen des Maibaums.

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