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Zeitung für die Landeshauptstadt

15. Dezember 2017 | 17:05 Uhr

Wettkampf : Feuerwehren üben auch Knoten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Rund 500 Teilnehmer beim Marsch der Nordwestkreis-Brandschützer durch Pingelshagen: Schönberg und Hohen Viecheln siegen

svz.de von
erstellt am 01.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Knoten sind nicht nur eine Angelegenheit für Seefahrer. Auch bei der Feuerwehr kommt es auf die richtige Bindung an. So war das Thema „Stiche und Bunde“ auch ein Programmpunkt beim 19. Kreisfeuerwehrmarsch am Sonnabend in Pingelshagen. 2,44 Minuten brauchten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Brüsewitz, um eine so genannte Bockleiter festzuzurren, ein Strahlrohr zu vertauen und einen Kameraden mit einem Rettungsknoten zu sichern. „Die Knoten auf Zeit zu binden, das ist gar nicht so leicht“, sagte Gruppenführer Michael Pagel nach der Übung. Tatsächlich sahen Jens Ranglack von der Freiwilligen Feuerwehr Neuendorf und seine Schiedsrichter-Kollegen bei der Prüfung auch ganz genau hin.

Insgesamt sechs Stationen mussten die Teilnehmer des Feuerwehrmarsches auf dem rund sieben Kilometer langen Rundkurs in voller Montur bewältigen. Neben theoretischem Wissen war an mehreren Haltepunkten praktisches Geschick gefragt, etwa auch beim Saugelängen-Kuppeln und beim Gerätetraining. Doch der Spaß kam am Sonnabend ebenfalls nicht zu kurz. So standen am Ende des Marsches ein Lauf mit Medizinbällen und ein Kegel-Wettbewerb auf dem Plan. Besonderes Talent bewies unter anderem Sebastian Hillbrecht von der Freiwilligen Feuerwehr Rehna, der die an einer Schnur befestigte Kugel mit viel Gefühl durch die Luft schleuderte. „Der Feuerwehrmarsch ist einfach eine runde Sache“, lobte Hillbrecht.

Start und Ziel für die Vertreter von 26 aktiven Wehren und 19 Jugendwehren aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg war das Pingelshagener Feuerwehrhaus. Für die Stärkung der rund 500 Teilnehmer sorgten Sören Winkler und Ingo Schröder vom „Reinstorfer Krug“, die Erbsensuppe aus einer Gulaschkanone servierten. „Eine warme Suppe ist immer eine sichere Bank“, erklärte Winkler.

„Der Feuerwehrmarsch dient in erster Linie der Kamaradschaftspflege“, betonte Kreiswehrführer Torsten Gromm. Trotzdem wurden am Sonnabend aber natürlich auch Gewinner ermittelt und Pokale überreicht. Den ersten Platz bei den Erwachsenen belegte die Freiwillige Feuerwehr Schönberg, gefolgt von zwei Mannschaften aus Gadebusch. Den Sieg bei den Jugendwehren holte sich Hohen Viecheln vor Blowatz und Schönberg.


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